Änderungen bei der Zuteilung von Kurzzeitkennzeichen ab April

Kurzkennzeichen
„Die Regelungen der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu Kurzzeitkennzeichen werden sich ab dem 1. April 2015 grundlegend ändern“. Darauf weist Ingrid Meiners, die Leiterin des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Ammerland, hin. „Kurzzeitkennzeichen dürfen dann nur noch zu Probe- und Überführungsfahrten und unter Beachtung der im Fahrzeugschein eingetragenen Beschränkungen genutzt werden“, so Meiners weiter.

Die Zuteilung des Kurzzeitkennzeichens kann zukünftig nur noch für ein konkret bestimmtes Fahrzeug erfolgen und ist auch nur möglich, wenn eine gültige Hauptuntersuchung bzw. Sicherheitsprüfung für das Fahrzeug nachgewiesen ist und das Fahrzeug im Fahrzeugschein eingetragen wird.

Ohne gültige Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung des Fahrzeugs nach Paragraph 29 der Straßenverkehrszulassungsordnung sind mit dem Kurzzeitkennzeichen künftig nur noch Fahrten zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle bzw. zur Reparatur im Zulassungsbezirk und zurück erlaubt. Das Fehlen der gültigen Hauptuntersuchung und die Beschränkung der erlaubten Fahrt wird dabei im Fahrzeugschein des Kurzzeitkennzeichens vermerkt. Auf Fahrzeuge, die als verkehrsunsicher eingestuft werden, trifft diese Regelung allerdings nicht zu. 

Nach neuem Recht kann das Kennzeichen sowohl am Wohnsitz des Halters als auch am Standort des Fahrzeugs ausgestellt werden. Voraussetzung ist die Vorlage der elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB) über eine vorhandene gesetzliche Kfz-Haftpflichtversicherung.

 
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