Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 werden von fast allen Eltern im Ammerland sehr gut angenommen

„Die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 werden von den Eltern in unserem Landkreis sehr gut angenommen. Fast 98 Prozent der Eltern haben die Vorsorgeuntersuchungen für ihr Kind genutzt“, freute sich Astrid Jeschke-Czuprynski, Jugendärztin beim Kreisgesundheitsamt. Sie bezog sich auf eine Mitteilung der „Hannoverschen Allgemeine Zeitung“ (HAZ), aus der hervorging, dass die Teilnahme an den U-Untersuchungen sinke. Trotz schriftlicher Aufforderung nutzen landesweit nur 90 Prozent aller Eltern die Vorsorgetermine für ihren Nachwuchs.

„Die gute Quote beim Landkreis Ammerland ergibt sich auch daraus, dass unser Jugendärztlicher Dienst fehlende oder versäumte U-Untersuchungen im Gesundheitsamt kostenlos anbietet und nachholt“, erklärte die Jugendärztin  und wies darauf hin, dass nachgeholte U-Untersuchungstermine beim Kinderarzt bezahlt werden müssen (rund 50 Euro).

Zum Hintergrund: Die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 wurden eingeführt, um bei Kindern in den ersten sechs Jahren ihres Lebens Entwicklungsschwierigkeiten möglichst früh zu erkennen und rechtzeitig eine Behandlung anzubahnen. Eine Fortsetzung der Vorsorgeuntersuchungen der U-Reihe sind die Jugendvorsorgeuntersuchungen J1 und J2. Empfohlen wird die J1-Untersuchung zwischen dem 12. und 15. Geburtstag. Diese kann beim Kinder- und Jugendarzt oder Allgemeinarzt durchgeführt werden, wobei die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Die J2-Untersuchung wird zwischen dem 17. und 18. Geburtstag empfohlen.
 
zurück