Landkreis Ammerland vermeldet neuen Zulassungsrekord - Statistisch besitzt fast jeder Einwohner ein Fahrzeug

KFZ-Schilder
Wie die Zulassungsstelle des Landkreises Ammerland mitteilt, hat die Gesamtzahl der Fahrzeuganmeldungen im Jahr 2015 mit insgesamt 24.736 Zulassungen einen neuen Höchststand erreicht. Damit liegen die Zulassungszahlen zum fünften Mal in Folge bei mehr als 24.000 Fahrzeugen. Zum Vergleich: 2005 wurden rund 20.000 Fahrzeuge zugelassen, im Jahr 2010 lag die Zahl bei  22.000 Fahrzeugen.

„Gegenüber dem Vorjahr sind insbesondere die Neuzulassungen um 12 Prozent auf nunmehr 5.060 angestiegen“, so Jasmin Hobbie, Mitarbeiterin der Zulassungsstelle des Landkreises Ammerland. Bei den gebrauchten Fahrzeugen betrug der Anstieg zum Vorjahr nur 1,7 Prozent. Hier wurden 2015 insgesamt 19.676 Zulassungen gezählt.

Ein erheblicher Rückgang war bei der Ausgabe der Kurzzeitkennzeichen zu verzeichnen. Im Jahr 2015 ist die Zahl der Zuteilungen gegenüber dem Vorjahr um rund 32 Prozent von 2.335 auf 1.596 gesunken. Die Ursache: erhöhte rechtlichen Anforderungen, nach denen für die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens inzwischen eine Kopie der Fahrzeug- und TÜV-Papiere vorgelegt werden muss. „Detaillierte Informationen dazu finden sich unter anderem auch im Internet auf der Seite des Landkreises“, informierte  Jasmin Hobbie.

Interessant ist auch ein Blick auf die Antriebsarten und Fahrzeugklassen: So werden von allen zugelassenen Fahrzeugen deutlich mehr mit Benzin (58 %) als mit Dieselkraftstoff (41 %) betrieben. Lediglich 286 Fahrzeuge fahren mit Gas (0,31 %) und nur 32 sind reine Elektrofahrzeuge (0,03 %).

Fast zwei Drittel der Fälle sind Personenkraftwagen. Der weitere Fahrzeugbestand setzt sich aus Anhängern (16 %), Lastkraftwagen (5 %) und Krafträder (6 %) zusammen. Der Rest verteilt sich auf sonstige Fahrzeuge.

Mit Stichtag zum 01.01.2016 waren im Landkreis Ammerland damit insgesamt 113.400 Fahrzeuge zugelassen, womit statistisch gesehen fast jeder Einwohner des Landkreises ein Fahrzeug besitzt.

Bedanken möchte sich die Zulassungsstelle bei dieser Gelegenheit bei allen ihren Kunden des vergangenen Jahres. „Durch die Umstellung der EDV und den damit verbundenen Anlaufschwierigkeiten ist es besonders im Frühjahr und Sommer des letzten Jahres zu längeren Warte- und Bearbeitungszeiten in der Zulassungsstelle gekommen“, erklärte Ingrid Meiners, Leiterin des Straßenverkehrsamtes. „Für die Geduld und das Verständnis, das uns von den Kunden in dieser Situation entgegen gebracht wurde, möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“
 
 
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