„Frühzeitiges Erkennen der Krankheit wichtig“: Facharzt informiert über die aktuelle Demenzforschung

Anna Pfeifer und Imke de Reuter
Dr. Alexander Luborzewski-Kress, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie im höheren Lebensalter, referiert im Rahmen der Reihe „Treffpunkt Demenz“ am 12. April um 16.00 Uhr in Raum 191 im Kreishaus zu Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Demenz.

„Alle drei Sekunden erkrankt ein Mensch an Demenz“ - so die neueste Berechnung des Welt-Alzheimer-Reportes 2015. Die Demenz zählt damit zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im höheren Lebensalter. In Deutschland sind aktuell etwa 1,5 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen, die meisten sind 85 Jahre und älter.

Aber längst nicht jede Vergesslichkeit im Alter ist automatisch eine Demenz. Trotz der hohen Anzahl Betroffener kursieren immer noch viele Unsicherheiten. Was ist Demenz überhaupt? Und wie kann ich mich schützen? Der Vortrag „Medikamentöse Behandlung und Neues aus der Forschung" gibt Antworten auf diese Fragen. Facharzt Dr. Luborzewski-Kress berichtet in seinem kostenlosen Vortrag über die Methoden der Diagnosefindung und stellt die verschiedenen Therapiemöglichkeiten vor.

„Auch wenn eine Heilung der meisten demenziellen Erkrankung heute noch nicht möglich ist, ist ein frühzeitiges Erkennen der Krankheit wichtig. Eine frühe Therapie kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Außerdem können davon abzugrenzende andere Erkrankungen, z. B. Depressionen, besser behandelt werden“, erklärt Veranstalterin Anna Pfeiffer vom Seniorenstützpunkt.

Informationen zur Veranstaltung erteilt der Seniorenstützpunkt unter der Telefonnummer 04488-562770 oder unter www.ammerland.de/treffpunktdemenz.

Mehr Informationen zu Veranstaltungen zum Thema Demenz finden Sie hier.

Auf dem Bild sehen Sie Anna Pfeiffer vom Seniorenstützpunkt und Imke de Reuter, Sozialpädagogin der KJK, bei einer Veranstaltung zum Thema Demenz.


 
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