„Über das Tabu sprechen“ - Ambulanter Hospizdienst referiert über letzte Lebensphase

Petra Kühn, Dagmar Siekmann und Christiane Schierholz
Der Landkreis Ammerland und die Karl-Jaspers-Klinik laden zu einem kostenfreien Vortrag über die Schwierigkeiten und Bedingungen während der letzten Lebensphase eines Menschen ein. Die Koordinatorinnen des Hospizdienstes Ammerland referieren am 13. September um 16.00 Uhr im Kreishaus Westerstede im Sitzungssaal zum Vortragsthema „Über das Tabu sprechen“.

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod fällt vielen Menschen schwer. Dabei macht es Sinn, sich schon frühzeitig mit dem Gedanken an das eigene Lebensende zu befassen. „Die meisten Menschen möchten in ihrer letzten Lebensphase zu Hause bleiben, doch Tod und Sterben sind immer noch Tabuthemen, die viele nicht gerne ansprechen. Das macht es für Betroffene, deren Angehörige und Trauernde oft schwer“, erklärt Dagmar Siekmann, Koordinatorin beim Hospizdienst Ammerland e.V. „Wir bieten den Menschen in dieser Lebensphase unsere Unterstützung an. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Dienstes unterstützen und entlasten die schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörige in vielfältiger Weise. Drei hauptamtliche Koordinatorinnen stehen für die Fachberatung und Organisation der Versorgung zur Verfügung.“

Der Vortrag beleuchtet die letzte Lebensphase und zeigt Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten im Landkreis Ammerland auf. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Hospizdienst Ammerland ist unter der Telefonnummer 0 44 88/5 20 73 33 erreichbar.

Bildunterschrift: Die hauptamtlichen Koordinatorinnen des Hospizdienstes Ammerland e.V.: Petra Kühn, Dagmar Siekmann und Christiane Schierholz
 
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