Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans - Kartierungen werden vor Ort durchgeführt

Landschaftsrahmenplan
Im Frühjahr 2017 beginnen die Arbeiten zur Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans (LRP) für den Landkreis Ammerland. Der Plan wird nach seiner Fertigstellung die Ziele und die erforderlichen Maßnahmen für den Schutz und die Entwicklung der Schutzgüter Arten und Biotope, Landschaftsbild, Boden, Wasser sowie Klima und Luft des gesamten Kreisgebietes beinhalten.

Die wichtigste Grundlage für die Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans ist eine flächendeckende Biotopkartierung. Die erhobenen Daten des Landschaftsrahmenplans dienen als Grundlage für zukünftige Pläne innerhalb des Landkreises, unter anderem auch für die Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms.

„Der bestehende Landschaftsrahmenplan für den Landkreis Ammerland wurde 1995 aufgestellt. Da Natur und Landschaft einem steten Wandel unterliegen, ist dieser Plan nicht mehr aktuell. Deshalb hat der Kreistag im vergangenen Jahr beschlossen, den Landschaftsrahmenplan neu aufstellen zu lassen“, erklärt Jan Hobbiebrunken, Leiter des Amtes für Umwelt und Wasserwirtschaft.

Mit den Arbeiten wird ein externes Umweltplanungsbüro je nach Witterung im März/April 2017 beginnen und voraussichtlich bis zum Herbst damit beschäftigt sein. Das Büro wurde nach Durchführung einer EU-weiten Ausschreibung mit der Bearbeitung beauftragt.

Die Daten für den aktualisierten Landschaftsrahmenplan müssen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Ort und Stelle erhoben werden. Deshalb bittet die Kreisverwaltung Eigentümer von betroffenen Grundstücken im Sinne einer reibungslosen Abwicklung um Verständnis und freien Zugang.

Sollten noch Fragen bestehen, wenden Sie sich unter Tel. 04488-56/2570 (Denise Frerichs) an die Naturschutzbehörde des Landkreises. Auch die Personen, die vor Ort die Kartierungen durchführen, sind Sachverständige und geben kompetent und gerne Auskunft.

Der Landkreis hat hier eine eigene Rubrik "Landschaftsrahmenplan" eingerichtet. Hier haben alle Bürgerinnen und Bürger sowie betroffene Nutzergruppen Gelegenheit, sich über die Erstellung des Landschaftsrahmenplans zu informieren und Kontakt mit der Naturschutzbehörde aufzunehmen.
 
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