Betreuung von Kindern in der Tagespflege und Großtagespflege

Tagesmutter
Foto: Lisa Schwarz / pixelio
Seit dem 01.08.2013 hat jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Dieser kann entweder durch den Besuch einer Kindertagesstätte (Krippe) oder die Inanspruchnahme einer Tagespflegeperson ausgeschöpft werden. Viele Familien wünschen sich ein familiennahes Betreuungsangebot, dass sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und sich möglichst flexibel an den Erfordernissen des Familienalltags ausrichten lässt.

Die Kindertagespflege ist eine gesetzlich anerkannte Betreuungsform. Tagespflegepersonen unterstützen Kinder ganz individuell in ihrer Entwicklung und helfen Eltern, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Sie können flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder, den Familienalltag und die beruflichen Erfordernisse eingehen.

Die familiennahe Betreuung erleichtert den Kindern den Einstieg in die Betreuung außerhalb der Familie. Die Betreuungssituation mit kleinen Gruppen und festen Bezugspersonen bietet außerdem gute Rahmenbedingungen für frühkindliche Bildung.

Die Kindertagespflege bietet vielfältige Betreuungslösungen. Die Kinder können im Haushalt der Eltern, im Haushalt der Tagespflegeperson oder in angemieteten Räumen, von einer Tagespflegeperson allein oder in eine Großtagespflege betreut werden. Werden die Kinder im Haushalt der Eltern betreut, spricht man von einer Kinderfrau. Diese steht in einem Arbeitsverhältnis zu den Eltern. Nicht zu verwechseln sind Großtagespflege und Krippe. Die Großtagespflege hat ein familiäreres Umfeld und die Gruppen sind oftmals kleiner, können dafür aber altersübergreifend sein. Auch werden oftmals die Betreuungszeiten flexibler gehandhabt als in der Krippe, die zumeist feste Öffnungszeiten hat.

Die Kindertagespflege eignet sich auch als Ergänzung zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder als Lösung zur Randzeitenbetreuung. Somit ist die Kindertagespflege für Kinder von 0-14 Jahren geeignet.


 
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