Betreuung von Babys und Kindern bis zu 3 Jahren in der Krippe

Krippe
Foto: Lichtkunst.73 / pixelio
Seit dem 01.08.2013 hat jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Dieser kann entweder durch die Inanspruchnahme einer Tagespflegeperson oder den Besuch einer Kindertagesstätte (Krippe)  ausgeschöpft werden.


Anders als eine Großtagespflege ist eine Krippe in der Regel nicht so flexibel. Die Krippe hat meist feste Öffnungszeiten und wird als Halbtags- und Ganztagseinrichtung betrieben. Zusätzlich bieten viele Krippen Sonderdienste an, das heißt Früh- und Spätdienst oder eine stundenweise Verlängerung der Öffnungszeit. Das ermöglicht Eltern, ihr Kind besonders früh zu bringen oder besonders spät abzuholen.

Betreuungseinrichtungen (Krippen) gibt es in öffentlicher und freier Trägerschaft. Zu den freien Trägern zählen nichtstaatliche Organisationen wie Wohlfahrtsverbände, Kirchen und Elterninitiativen. Öffentliche Einrichtungsträger sind Kreise, kreisfreie Städte und kreisangehörige Gemeinden.

Für die Aufnahme in eine bestimmte Kindertagesstätte (Krippe) und den zeitlichen Betreuungsumfang gibt es bestimmte Kriterien. Zu diesen gehören unter anderem das Anmeldedatum in der Einrichtung, die Erwerbstätigkeit der Eltern, die Entfernung zum Wohnort und die Konfessionszugehörigkeit. Auch die spezifische familiäre Situation, wie zum Beispiel bei Alleinerziehenden, wird berücksichtigt.

Für eine Betreuung werden in der Regel Beiträge fällig, die je nach Träger unterschiedlich hoch sind. Sie sind abhängig vom Einkommen der Eltern, der Zahl der Kinder in der Familie und vom Betreuungsumfang.
Reicht die Betreuung der Kinder aufgrund des täglichen Bedarfs in einer Kindertagesstätte nicht aus, kann darüber hinaus die notwendige Betreuung durch Inanspruchnahme von Tagespflege gewährleistet werden.
 

 


 
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