Versicherungen und Berufsgenossenschaft

Kranken- und Pflegeversicherung

Krankenkasse
Foto: Barbara Nobis / pixelio
Als Tagespflegeperson gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Tätigkeit auszuüben. Der größte Anteil der Tagespflegepersonen ist selbstständig tätig. Dies hat den Vorteil, dass die Pflegeperson den Tagesablauf selbst bestimmt und die Tätigkeit gut mit dem eigenen Familienleben vereinbaren kann. Selbständigkeit bedeutet aber auch, für sich selbst Sorge zu tragen. Dabei müssen vielerelei Dinge berücksichtigt werden

Spätestens mit Beginn der Selbständigkeit muss die Frage geklärt werden, ob sich die Tagespflegeperson sozialversichern muss. Stellt sich eine Versicherungspflicht heraus, kann nur die Krankenkasse frei gewählt werden.

Auf Antrag werden die hälftigen Beiträge vom Jugendamt erstattet.
 

Rentenversicherung

Mit der Rentenversicherung an später denken. Die Tagespflegeperson muss sich frühzeitig mit  der Deutschen Rentenversicherung in Verbindung setzen, um den Status der Selbständigkeit zu klären und sich zu gegebenfalls zu versichern.

Auf Antrag werden die hälftigen Versicherungsbeiträge vom Jugendamt erstattet. Es werden lediglich die Beiträge zu der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt, private Versicherungen können nicht berücksichtigt werden.
 

Berufsgenossenschaft

Die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft ist Pflicht. Diese Pflicht ist gesetzlich verankert, damit Unfälle der Tagespflegeperson in der Tagespflege abgesichert sind. Empfehlenswert ist es, sich gegen Unfälle von Tageskindern über eine Privathaftpflicht oder sogar über eine spezielle Haftpflichtversicherung abzusichern.

Die jährlichen Beiträge für die Berufsgenossenschaft werden auf Antrag vom Jugendamt erstattet.
 
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