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Die Gemeinde Rastede liegt im Landkreis Ammerland - zehn Kilometer nördlich von Oldenburg - inmitten einer einzigartigen Landschaft, die von Wäldern, Park- und Grünanlagen sowie zahlreichen Wasserflächen geprägt ist. Bekannt geworden ist Rastede vor allem als Sommerresidenz der Oldenburger Herzöge. Das erhaltene historische Ensemble aus Schloss, Schlosspark und Erbprinzenpalais verleiht Rastede noch heute die Atmosphäre einer Residenz. Das älteste heute noch bestehende Bauwerk in Rastede ist die St. Ulrichs-Kirche, die 1059 von Graf Hugo gestiftet wurde. Sie gehört zu den kulturhistorisch bedeutsamsten Baudenkmälern in Norddeutschland.
Die Gemeinde Rastede hat 20.763 Einwohner (Stand: 31.12.2009). Nicht ganz die Hälfte davon lebt im Hauptort Rastede (ca. 10.000). Weitere Siedlungsschwerpunkte der Gemeinde sind im Norden die Ortschaft Hahn-Lehmden mit ca. 1.750 Einwohnern und im Süden die Ortschaften Wahnbek-Ipwege mit ca. 3.650 Einwohnern sowie Loy-Barghorn mit ca. 1.200 Einwohnern.
Rastede bietet Besuchern und Einwohnern gleichermaßen die Chance zu entspannen, abzuschalten, zu erholen, den Tagesablauf gemütlich zu gestalten oder den wohlverdienten Urlaub mit Elan zu verbringen. Die Möglichkeiten für das individuelle Programm sind groß: Wandern, Reiten in modernen Reitsportanlagen, Tennis in der Halle oder unter freiem Himmel, Schwimmen im Frei- und Hallenbad oder in Badeseen oder die Landschaft der Gemeinde einfach mit dem Fahrrad entdecken. Vorhanden sind Campingplätze, Fitnesscenter, Sportplätze, Turn- und Sporthallen sowie Schießsportanlagen. In Rastede gibt es derzeit weit über 200 Kultur- und Sportvereine.
Über das ganze Jahr verteilt finden in Rastede kulturelle, festliche und sportliche Veranstaltungen statt. Freilichttheateraufführungen, Lesungen, wechselnde Ausstellungen, Traditionsveranstaltungen wie die „Internationalen Rasteder Musiktage“ oder das „Ellernfest“ finden großen Zuspruch im Rasteder Schlosspark. Der Turnierplatz ist für Sportbegeisterte ein ganz besonderer Anziehungspunkt, vornehmlich, wenn dort Veranstaltungen wie das „Oldenburger Landesturnier“, diverse Trab- und Galopprennen sowie das „Internationale Grasbahnrennen“ stattfinden.
Noch in den fünfziger Jahren war die wirtschaftliche Struktur Rastedes vor allem durch Landwirtschaft und wenige Großbetriebe geprägt. Um eine größere wirtschaftliche Stabilität zu erreichen, wurde von der Gemeinde die Ansiedlung kleinerer und mittlerer Betriebe gefördert. Bei dieser Ansiedlungspolitik konnte die Gemeinde einen erheblichen Vorteil ausnutzen: die gute Verkehrsanbindung des Standortes. Rastede liegt an der Hauptverkehrsachse zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven und verfügt schon seit Ende des 19. Jahrhunderts über einen Bahnanschluss (Bahnlinie Oldenburg - Wilhelmshaven seit 1867). 1972 kam der Autobahnanschluss dazu (A 29 und A 293). Dadurch wurde nicht nur die Verkehrsanbindung für Rastede erheblich verbessert, sondern auch die Hauptverkehrsstraße vom Durchgangsverkehr Oldenburg - Wilhelmshaven entlastet.
Mittlerweile verfügt Rastede über eine vielfältige Struktur von kleinen, mittleren und großen Betrieben aus den Bereichen des verarbeitenden, des produzierenden sowie des Baugewerbes. Darüber hinaus verfügt Rastede über eine für die Gemeindegröße sehr gute Dienstleistungsstruktur.