Wallhecken
Unter Wallhecken versteht man Erdaufschüttungen, die mit Bäumen und Sträuchern bewachsen sind. Die typische Wallhecke hat eine Höhe von ein bis anderthalb Meter und eine Fußbreite von etwa zwei Meter, der sich zur Krone hin auf ca. ein Meter verjüngt.
Wallhecken sind wertvolle Bestandteile unserer Kulturlandschaft. Sie prägen unsere ammerländische Landschaft und durchziehen das intensiv von Menschen genutzte Land wie Lebensadern. Ursprünglich wurden Wallhecken als lebende Zäune bzw. zur Besitzabgrenzung angelegt. Sie bieten in sehr großem Maße wildlebenden Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.
Wallhecken stehen unter Schutz und dürfen nicht beseitigt werden. Alle Handlungen, die das Wachstum der Bäume und Sträucher beeinträchtigen, sind verboten. Zulässig sind Pflegemaßnahmen sowie die bisher übliche Nutzung, soweit das Nachwachsen nicht behindert wird. Die Naturschutzbehörde kann im Einzelfall auf Antrag Ausnahmen von den vorgenannten Verboten zulassen.
In Zusammenarbeit mit der Naturschutzstiftung Ammerland werden die Wallhecken im Ammerland regelmäßig gepflegt. Die Pflege umfasst das Aufsetzen und Bepflanzen der degradierten Wallhecken. Diese Arbeiten werden vom Maschinenring erledigt.
Unser besonderes Anliegen ist, diese wertvollen Lebensräume in ihrer Schönheit und Funktion zu erhalten und zu entwickeln.
Mitarbeiter des Maschinenrings bei der Wiederherstellung der Wallkörpers
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