Damit die Biotonne nicht zum Eisklumpen wird: Zeitungspapier hindert den Bioabfall am Festfrieren!

Biotonne im Schnee
Nun hat uns der Winter fest im Griff. Ständige Minustemperaturen können die Biotonne zum Eisklumpen erstarren lassen. Denn die organischen Materialien enthalten meist viel Wasser. Bei frostigen Temperaturen bildet sich dann ein "Eisblock" in der Biotonne. Um Problemen bei der Leerung vorzubeugen, bittet der Abfallwirtschaftsbetrieb um Beachtung der folgenden Hinweise:

„Soweit möglich sollten die Abfallbehälter bis zur Abfuhr an einen geschützten, wärmeren Standort gestellt werden. Auch sollte der Tonneninhalt möglichst trocken gehalten werden. Bioabäbfälle mit hohem Feuchtigkeitsgehalt erst antrocknen lassen, in Zeitungspapier einwickeln und dann in die Tonne geben. Saugfähige Materialien sowie auch kompostierfähiger Kleintierstreu, Küchenkrepp oder Servietten reduzieren den Feuchtigkeitsgehalt der Tonne und können als Zwischenschichten in die Biotonne gegeben werden. Hilfreich kann auch das Auskleiden der Tonne mit Pappe oder Zeitungspapier sein“, rät Ariane Weltzien, Abfallberaterin beim Landkreis Ammerland. „Das Anfrieren am Tonnenboden lässt sich vermeiden, wenn unten in der Tonne grobes, trockenes Material oder ein aufgeklappter Eierkarton platziert wird.“

Zusätzlich sollten die Tonnen am Abfuhrtag noch einmal kräftig aufgesetzt und der Inhalt eventuell noch etwas aufgelockert bzw. vom Tonnenrand gelöst werden. „Dann klappt es dem Frost zum Trotz auch mit der Leerung“, ist Ariane Weltzien zuversichtlich.

 
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