Heftige Grippewelle erfasst das Ammerland

Rund sechs Wochen früher als in den vergangenen Jahren hat eine heftige Grippewelle das Ammerland erreicht und zu vielen Erkrankungen geführt.


Bereits zum Jahreswechsel waren in den Notdienstambulanzen viele Grippeerkrankungen verzeichnet worden. Seitdem steigt die Zahl der dem Gesundheitsamt des Landkreises Ammerland gemeldeten und in Laboren nachgewiesenen Influenzaviren stetig an.

„Besonders betroffenen sind zur Zeit auch die Kindergärten in den Gemeinden Wiefelstede, Rastede und Edewecht, wo zum Teil mehr als ein Drittel der Kinder erkrankt ist“, erklärt Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamtes beim Landkreis Ammerland. „Damit ist bereits jetzt das Niveau der starken Grippewellen der Jahre 2005 und 2007 erreicht worden“, so Dr. Elmar Vogelsang weiter.

Da ein Ende der Grippewelle noch nicht absehbar ist, empfiehlt das Gesundheitsamt eine Grippeimpfung insbesondere Personen mit chronischen Erkrankungen, einer Schwäche der Immunabwehr oder Personen mit vielen Sprechkontakten und Publikumsverkehr. Bei typischen Grippesymptomen wie Fieber, Husten oder Gliederschmerzen kann eine medikamentöse Frühbehandlung sinnvoll sein.


 
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