Demenzerkrankungen nehmen zu - Landkreis veröffentlicht Ratgeber

Nach der Pressekonferenz zur Demenz
Der Sozialdezernent Ingo Rabe, die Sozialpädagogin im Sozialpsychiatrischen Dienst Irmgard Cordts, die Leiterin der Gleichstellungsstelle Anja Kleinschmidt, der Leiter des Gesundheitsamtes Amtsarzt Dr. Elmar Vogelsang mit dem "Ratgeber Demenz"
Der Landkreis Ammerland hat einen „Ratgeber Demenz“ veröffentlicht, den der Sozialdezernent Ingo Rabe, die Leiterin der Gleichstellungsstelle Anja Kleinschmidt, der Leiter des Gesundheitsamtes Amtsarzt Dr. Elmar Vogelsang und die Sozialpädagogin im Sozialpsy-chiatrischen Dienst Irmgard Cordts heute bei einem Pressetermin im Kreishaus vorgestellt haben.

Der Ratgeber enthält Basiswissen zu Demenz und gibt Informationen zu Hilfemöglichkeiten für pflegende Angehörige, insbesondere für die Betreuung und Begleitung zusätzlich zur häuslichen Pflege. Er macht Mut, Betroffene in ihrer häuslichen Umgebung zu pflegen, zeigt aber auch Grenzen auf und gibt Hinweise auf stationäre Möglichkeiten.

„Angesichts der demographischen Entwicklung ist auch für das Ammerland eine erhebliche Zunahme von Demenzerkrankungen zu erwarten. Deshalb haben wir mit diesem Gesundheitsbericht eine Bestandsaufnahme vorgenommen, um unseren Bürgerinnen und Bürgern alle offenen Fragen zu beantworten und Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten aufzeigen“, betont Sozialdezernent Ingo Rabe.

Rabe wies darauf hin, dass die Konfrontation mit dieser Krankheit zunehmen wird: Zurzeit sind im Ammerland etwa 1.500 Menschen an Demenz erkrankt, bis zum Jahr 2015  werden es 2.000 sein. Der Ratgeber ist auf der Website des Landkreises unter  http://www.ammerland.de/gesundheit.php oder unter http://www.ammerland.de/senioren.php herunter zu laden. Darüber hinaus kann er kostenfrei im PDF-Format als Email und als Druckausgabe per Post angefordert  werden. Ansprechpartner ist das Gesundheitsamt unter  (04488) 56-5316 (Frau Kuck) und die Koordinierungsstelle für Seniorenarbeit unter (04488) 56-2660 (Frau Ulken).

 
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