Konjunkturpaket II: Beteiligung an Internet-Umfrage im Ammerland zahlt sich aus; Machbarkeitsstudie für bessere Vernetzung startet

Die Beteiligung an der im Frühjahr durchgeführten Umfrage zur Breitbandversorgung im Ammerland zahlt sich ab 2010 in barer Münze aus. „Das Engagement vieler Ammerländer Bürgerinnen und Bürger hat es uns ermöglicht, Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II für den Breitbandinfrastrukturausbau in die Ammerländer Gemeinden zu lenken“, kündigte Bau- und Umweltdezernent Dr. Thomas Jürgens heute vor dem Wirtschaftsausschuss des Ammerländer Kreistages Investitionen in Höhe von mindestens einer Million Euro an. 

„Ein besonderer Dank gilt den Ammerländer Gemeinden“, so Dr. Jürgens. Diese hatten sich bereit erklärt, den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 12,5 Prozent zu übernehmen. Die Befragung über 55.000 Haushalte hatte eine fehlende oder unzureichende Breitbandversorgung in Teilen des Ammerlandes nachgewiesen. Der Landkreis Ammerland gehört als einer von zwölf Landkreisen bzw. kreisfreien Städten zum Bereich „Nordwestniedersachsen und Küste“. Für dieses so genannte „Cluster“ mit einem Investitionsvolumen von insgesamt zwölf Millionen Euro hatte das Niedersächsische Wirtschaftsministerium im August das Ausschreibungsverfahren gestartet.

Mit dem aus dem Konjunkturpaket II geförderten Ausbau der Breitbandnetze soll im März 2010 begonnen werden. „Jedoch können aller Voraussicht nach nicht alle Versorgungslücken mit diesen Mitteln geschlossen werden. Auf Wunsch aller Ammerländer Gemeinden hat der Landkreis daher am 5. Oktober eine kreisweite Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die zu 90 Prozent aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes - GAK - gefördert wird“, erläuterte der Leiter des Amtes für Kreisentwicklung Dietmar Wolke.

Die Umfrage habe vor allem in Vorwahlgrenzbereichen, die mit den politischen Gemeindegrenzen nicht identisch seien, Versorgungsdefizite aufgezeigt.  Deshalb wolle der Landkreis die Ammerländer Gemeinden in die Lage versetzen, konkrete Breitbandinfrastrukturausbauschritte auch gemeindeübergreifend vornehmen und hierfür weitere Fördermittel einwerben zu können. „Diese kreisweite Koordinationsfunktion endet mit Vorlage des Abschlussberichts“, so das Fazit  von Amtsleiter Wolke.

 

 

 


 
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