Wanderausstellung „Katastrophe AIDS“ im Kreishaus

Gib_Aids_keine_ Chance!
Foto: Dr. Elmar Vogelsang (Leiter Gesundheitsamt Landkreis Ammerland), Sozialdezernent Ingo Rabe, Ralf Monsees und Brigitte Leupelt (beide Oldenburgische Aids-Hilfe e.V.)
Am 23.11.2009 um 15.00 Uhr wird im Foyer des Kreishauses die Wanderausstellung „Katastrophe AIDS“ eröffnet. Begleitet wird die Ausstellung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oldenburgischen AIDS-Hilfe, die  für Schülerinnen und Schüler Führungen durch die Ausstellung anbieten. Termine können über die AIDS-Hilfe (0441/14500) ausgemacht werden.

18 übergroße Stoffbanner, die in sechs begehbare Themeninseln angeordnet sind, informieren anhand von Dokumentarfotos und kurzen Texten über das aktuelle Ausmaß dieser globalen Katastrophe. Gesellschaftliche Hintergründe, Ursachen und soziale Folgen werden am Beispiel Südafrikas dargestellt, einem der am stärksten von Aids betroffenen Länder des afrikanischen Kontinents. Da HIV/Aids nicht nur ein Problem von "Entwicklungsländern" ist, wie kontinuierlich  steigende Infektionszahlen auch bei uns zeigen, wird die Situation in Deutschland und in weiteren europäischen Staaten thematisiert und auf Schutzverhalten sowie neue Infektionsrisiken hingewiesen.

„ Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts  2.806 neue Fälle von Ansteckung mit dem Aids-Virus gemeldet - 32 mehr als 2007. Diese immer noch hohe Zahl zeigt, dass es wichtig ist, möglichst flächendeckend alle Schuljahrgänge mit diesem Problem vertraut zu machen. Deshalb hat sich der Landkreis Ammerland gern bereit erklärt, die Wanderausstellung Katastrophe AIDS zusammen mit der Oldenburgischen AIDS-Hilfe im Kreishaus zu zeigen", erklärte Amtsarzt Dr. Elmar Vogelsang. 

Die mobile Fotoausstellung, die vom Institut für Frauenforschung und Gender-Studien der Fachhochschule Kiel und der Aids-Hilfe Kiel e.V. konzipiert wurde, läuft in Westerstede bis zum 26. November.
 
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