Finanz- und Wirtschaftskrise zwingt zur Erhöhung der Abfallgebühren

Der Abfallwirtschaftsbetrieb weist darauf hin, dass sowohl die Gebühren für die Rest- und Biomüllabfuhr als auch die Anlieferungs-gebühren auf der Deponie Mansie und den Recyclinghöfen im kommenden Jahr erhöht werden müssen. „Die umzulegenden gebührenrelevanten Kosten müssen auf eine deutlich geringere Abfallmenge verteilt werden. Der drastische Rückgang der Abfallmengen ist Auswirkung der Finanz- und Wirtschaftskrise“, so Werksleiter Michael Hauschke.

Zusätzlich fallen die Einnahmen aus der Vermarktung von Sekundärrohstoffen, die in der Vergangenheit ein wichtiger Baustein der Gebührenkalkulation waren, deutlich geringer aus.

Die Gebührenerhöhung fällt nach Aussage von Michael Hauschke dennoch moderat aus. Bei einer üblichen Veranlagung mit 60l-Abfallgefäßen und einem 14-tägigen Abfuhrrhythmus bedeutet dies für den Ammerländer Privathaushalt eine Anhebung der Jah-resgebühr bei der Restmüllabfuhr um 6,60 Euro und bei der Biomüllabfuhr um 3,60 Euro. „Der Ammerländer Normalhaushalt wird somit lediglich mit 10,20 Euro jährlich (0,85 Euro pro Monat) belastet“, so Hauschke weiter. Die vorgesehene Gebührenerhöhung führt durchgängig für alle Behältergrößen bei der Restmüllabfuhr zu 11,32 Prozent und bei der Biomüllabfuhr zu 11,90 Prozent höheren Gebühren.

Werksleiter Hauschke weist ausdrücklich darauf hin, dass die bisherigen zusätzlichen Leistungsangebote wie die kostenlose Entsorgung von Sperrmüll, Ast- und Strauchwerk und Sondermüll für Privathaushalte auch weiterhin angeboten werden.

„Auch nach dieser Erhöhung zählen wir weiterhin zu den günstigsten Entsorgungsträgern in der Abfallwirtschaft in Niedersachsen“, ergänzt Michael Hauschke. 


 
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