Am Kreishaus geht’s rund: Die Richtkrone für den Anbau hängt

Die Arbeiten auf der Kreishaus-Baustelle laufen trotz Frost voll nach Plan: Gemeinsam feierten Bauleute, Kreistagsabgeordnete und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung das Richtfest für den Kreishaus-Anbau.  Auf einer  überbauten  Fläche von ca. 570 Quadratmetern entstehen 35 zusätzliche Büros: 18 im Erdgeschoss und 17 im Obergeschoss.

2,3 Millionen Euro kostet die Kreishauserweiterung: Größtenteils stammen die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II, der Eigenanteil des Landkreises beläuft sich auf rund 470.000 Euro. “Diese Investitionen waren schon lange notwendig, um den zunehmenden Raumbedarf aufzufangen, der durch die wachsenden Aufgaben der Kreisverwaltung entstanden ist.  Die neuen Räume werden Arbeitsabläufe effektiver machen“, freut sich Landrat Jörg Bensberg.

Ingesamt sind etwa 20 Firmen aus dem Ammerland beziehungsweise aus der Region auf der Baustelle beschäftigt. Architektonisch zeichnet das Büro Reinders und Partner aus Osnabrück,  das bereits 1984 das Kreishaus geplant und realisiert hatte, für den neuen Trakt verantwortlich. Die Erweiterung passt sich äußerlich mit der Verblendung, dem geneigten Dach und der Kupferverkleidung nahtlos an das Kreishaus an. Wie im Hauptgebäude ist das Dachgeschoss  des Anbaus nicht ausgebaut.  Zusätzlich zu dem im Hauptgebäude vorhandenen Aufzug wird ein behindertengerechter Fahrstuhl eingebaut, des weiteren werden 20 zusätzliche Stellplätze geschaffen.

Nach dem Richtfest beginnt jetzt der Innenausbau. Bis zur Einweihung im kommenden Sommer werden durchschnittlich  15  Bauhandwerker mit der termingerechten Fertigstellung des Anbaus beschäftigt sein.  „Auch während der weiteren Bauphase werden wir alle erdenklichen Schritte unternehmen, um die Belastung durch Lärm und Schmutz für Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter möglichst gering zu halten“, so Wilhelm Hollmann, Werkleiter des Eigenbetriebes Bauplanung und Immobilienbetreuung.

 
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