Fortbildungsveranstaltung in der Ammerland-Klinik: Menschen mit Demenz in der Arztpraxis

Das Gesundheitsamt Ammerland hat gemeinsam mit der Ammerland-Klinik eine gemeinsame Fortbildung zum Thema „Demenz: Diagnostik, Therapie und ambulante Betreuungsassistenz“ für Haus- und Krankenhausärzte durchgeführt.

„Im Ammerland leben gegenwärtig rund 1.500 Menschen mit ei-ner Demenzerkrankung. Nach unseren Hochrechnungen wird diese Zahl in den nächsten zehn Jahren um ein Drittel auf dann schätzungsweise 2000 Erkrankte ansteigen“, informierte Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Ammerland. Gründe dafür sind die steigende Lebenserwartung, der wachsende Fortschritt in der Medizin und die demografische Entwicklung.

 „Häufig sind Hausärzte in der Phase des Erkennens demenzieller Veränderungen die ersten Anlaufstellen für die Patienten selbst oder deren Angehörige, um über das Thema ins Gespräch zu kommen“, erklärt Prof. Dr. Sylvia Kotterba, Chefärztin der Neurologischen Klinik der Ammerland-Klinik. „Daher informieren wir im Rahmen dieses Fortbildungsseminars über die weiterführenden stationären Therapiemöglichkeiten und die ambulanten Unterstützungsmöglichkeiten für Patienten und pflegende Angehörige durch Pflegedienste.“

Als weitere Referentinnen konnten Dr. Christiane Först, Oberärztin der Gerontopsychiatrie in der Karl-Jaspers-Klinik, und Manuela Schüchen von der Ambulanten Demenzbetreuung der Diakoniesozialstation Westerstede gewonnen werden.

Umfassende Informationen zu den Behandlungs- und Unterstützungsangeboten für Demenzkranke und ihre Angehörige sind im Gesundheitsbericht des Landkreises zusammengestellt unter http://www.ammerland.de/gesundheit.php.

 
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