Neue BVD-Stanzohrmarken für die Kennzeichnung der Kälber

In Niedersachsen besteht ab dem 01. Juni 2010 für alle neugeborenen Kälber eine Untersuchungspflicht auf den Bovine-Virusdiarrhoe-Virus (BVD). Um ein zeitnahes Untersuchungsergebnis zu erhalten, wird in Niedersachsen die BVD-Untersuchung der neugeborenen Kälber mittels Ohrstanzproben durchgeführt. 

Ab sofort sind die neuen Stanzohrmarken bei der VIT Verden zu bestellen, wenn im Juni 2010 geborene Kälber gekennzeichnet werden müssen. Mit den Stanzohrmarken werden Versandunterlagen sowie eine passende Ohrmarkenzange mitgeliefert. „Die Einziehung der Stanzohrmarken sollte möglichst in den ersten drei Lebenstagen erfolgen. Mit der Kennzeichnung wird gleichzeitig eine Gewebeprobe entnommen, die an das zuständige Untersuchungslabor zu senden ist. Der Landwirt legt das Probengefäß in den vorfrankierten und bereits beschrifteten Umschlag und sendet die Probe unverzüglich an das Labor“, erklärte Kreisveterinär Dr. Frank Meyer. 

Die noch vorhandenen Ohrmarken ohne Stanzprobenentnahme sollen nicht aufgebraucht werden, weil sonst die Untersuchung der Kälber nicht gesichert ist. Sie müssen sicher aufbewahrt werden und sollen nach Abschluss der BVD Sanierung in etwa drei Jahren wieder verwendet werden.

Die Auslieferung der Ohrmarken hatte sich durch eine Nachprüfung bei der Vergabekammer Lüneburg verzögert und kann voraussichtlich nach Pfingsten beginnen. Zunächst können nur die für den Monat Juni erforderlichen BVD-Stanzohrmarken geliefert werden. Aktuelle Informationen finden sich bei der VIT Verden (www.vit.de).

Bild von Kurt Bouda/pixelio

 

 

 


 


 
 
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