„Super Sache“ - Große Resonanz für Verkehrssicherheitstag an der BBS Ammerland

Auf positive Resonanz stieß der Verkehrssicherheitstag, den die Berufsbildenden Schulen Ammerland und der Landkreis Ammerland auf dem Gelände der BBS angeboten haben. Gemeinsam mit der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, der Verkehrswacht Ammerland, dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUV), dem Rettungsdienst Ammerland, der Feuerwehr und dem DRK wurden den Schülerinnen und Schülern der BBS an verschiedenen Stationen Vorführungen und Informationen zum Thema "Verkehrssicherheit" präsentiert.

Die Schülerinnen und Schüler der BBS waren besonders begeistert, wie anschaulich das Thema Verkehrssicherheit vermittelt wurde: Möglich waren Fahrten im Überschlagsimulator der Verkehrswacht, praktische Fahrsicherheitsübungen zum Thema "Restgeschwindigkeit" oder ein "Rauschbrillenparcour ".
 

Johannes Robke, stellvertretender Schulleiter der BBS Ammerland, freute sich:" Es ist uns gelungen, ein  vielfältiges und buntes Programm zusammenzustellen.  Neben den praktischen Beispielen zu Ladungssicherung und sicherheitsrelevanter Kfz-Technik werden wir an einer Station den Teilnehmern auch zeigen, worauf man bei der Anmietung eines Fahrzeuges im Urlaub besser achten sollte."

Dabei hat die Aktion einen durchaus ernsten Hintergrund. Auch nach der letzten Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2012 für das  Ammerland bleibt die Gruppe der jungen Fahranfänger im Alter von 18 bis 24 Jahren eine besondere Risikogruppe. Wie der Erste Kreisrat des Landkreises Ammerland Thomas Kappelmann mitteilte, war die Gruppe der jungen Fahranfänger im vorigen Jahr im Landkreis Ammerland in insgesamt über 550 Verkehrsunfälle verwickelt: „Dabei verstarb leider auch ein junger Mensch, 25 wurden schwer verletzt und 102 leicht. Erst vor wenigen Wochen sind erneut drei Berufsschüler auf dem Weg zur BBS in Dreibergen mit ihrem PKW verunglückt. Zum Glück trugen diese aber nur leichte Verletzungen davon."

Alle Beteiligten hoffen, mit diesem Aktionstag dazu beizutragen, die jungen Verkehrsteilnehmer stärker für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

 
 
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