„Großer Vertrauensbeweis für unser Land“: 14 neue Staatsbürger eingebürgert

Der Landrat des Landkreises Ammerland, Jörg Bensberg, hat in einer Feierstunde im Kreishaus Einbürgerungsurkunden an 14 neue Staatsbürger übergeben. Die neuen Staatsbürger stammen diesmal aus zehn Nationen: Polen, Angola, Venezuela, Afghanistan, Bulgarien, Russland, Weißrussland, Lettland, Rumänien und der Türkei.

“Ihre Entscheidung, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, zeigt, dass Sie sich mit unserer Demokratie und unserem gesellschaftlichen System identifizieren. Das ist ein großer Vertrauensbeweis für unser Land. Ein Vertrauensbeweis, über den wir uns sehr freuen. Auch deshalb, weil er zeigt, dass Sie sich hier wohlfühlen, dass Sie gerne hier leben“, hob Bensberg bei der feierlichen Übergabe der Einbürgerungsurkunden hervor.

 


In den vergangenen sechs Jahren ist die Anzahl der Einbürgerungen im Landkreis Ammerland um ein Viertel gestiegen (2007: 68, 2012: 87). Eingebürgerte Ausländer waren im Schnitt 29 Jahre alt und lebten durchschnittlich seit fast 14 Jahren in Deutschland. Am häufigsten erhielten im vergangenen Jahr Menschen aus der Türkei einen deutschen Pass. Zahlreiche eingebürgerte Ausländer stammten auch aus Syrien, aus dem Irak und aus Polen. Die meisten von ihnen durften im vergangenen Jahr Deutsche werden, weil sie seit mindestens acht Jahren in Deutschland lebten (78 Prozent). An zweiter Stelle standen die Miteinbürgerungen von Ehegatten und Kindern (14 Prozent). Viele ließen sich auch wegen des deutschen Partners einbürgern (rund 8 Prozent).

 


 
 
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