Beratungsangebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes Westerstede für Betroffene und Angehörige von Ess-Gestörten

Apfel und Maßband
Foto: dreimirk30 / pixelio.de
Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet im Gesundheitsamt Westerstede montags von 16.00 bis 17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung Gesprächstermine für Menschen mit Ess-Störungen an.

„Ess-Störungen sind der Versuch, mit Essen bzw. Nicht-Essen Schwierigkeiten zu bewältigen, die auf andere Art und Weise scheinbar nicht gelöst werden können. Ess-Störungen wie Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht haben psychische Hintergründe, wirken sich körperlich aus, und sind in vielen Dingen einer Sucht sehr ähnlich“, so die Sozialpädagogin Resi Busse, Mitarbeiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes, die Beratungsgespräche für betroffene Menschen und auch deren Angehörige anbietet. „Ess-Störungen sollten frühzeitig behandelt werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Je früher eine Behandlung begonnen wird, desto größer sind die Heilungschancen“.

Die Beratungsgespräche des Sozialpsychiatrischen Dienstes werden auf Wunsch anonym geführt und sollen die betroffene Person sensibilisieren und ermutigen, Lösungswege zu suchen und ihre Situation zu verändern.

Resi Busse ist  unter der Telefonnummer 04488/56-5337 erreichbar.

 


 
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