Welche Altholzkategorien gibt es nach der AltholzV?

In der Altholz-Verordnung werden vier Altholzkategorien A I bis A IV definiert:
 
  • A I-Holz: naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz, das  nur unerheblich mit Fremdstoffen verunreinigt wurde.
  • A II-Holz: verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz (ohne halogenorganische Verbindungen oder Holzschutzmittel in der Beschichtung).
  • A III-Holz: Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung
    ohne Holzschutzmittel.
  •  A IV-Holz: mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz wie Bahnschwellen, Leitungsmasten, Hopfenstangen, Rebpfähle,  sowie sonstiges Altholz, das nicht eindeutig zu den Kategorien A I bis A III zugeordnet werden kann und Gemische unterschiedlicher Altholzkategorien – ausgenommen PCB-Altholz.

    PCB-haltiges Holz unterliegt nicht der AltholzV, sondern der PCB-Abfallverordnung (PCBAbfallV) und ist ohne Ausnahme getrennt zu halten und einer thermischen Beseitigung zuzuführen. Der gleiche Entsorgungsweg gilt für mit Quecksilber oder Teeröl belastetes Altholz.

 


 
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