Was sind Altlasten?

Altlasten werden in Altablagerungen und Altstandorte unterschieden. Altablagerungen sind im Wesentlichen Mülldeponien (ehem. Schuttkuhlen), auf denen Abfälle aus Haushaltungen und Gewerbebetrieben abgelagert wurden. Unter "Altstandorte" versteht man die Flächen, die Boden – und Grundwasserbelastungen aufgrund der gewerblich-industriellen Nutzung aufweisen.

 

Bei der Untersuchung und Bewertung von Altlastverdachtsflächen im Rahmen der Gefahrenabwehr steht immer die direkte oder indirekte Gefährdung von Menschen durch im Boden vorhandene Verunreinigungen im Vordergrund. Dabei werden verschiedene Übertragungswege, sogenannte Wirkungspfade, unterschieden. Bei der Überprüfung des Wirkungspfades Boden - Mensch steht die direkte Gefährdung von Menschen durch Schadstoffe im Boden, z.B. durch direkten Kontakt, im Mittelpunkt. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Prüfung der Gefährdung der menschlichen Gesundheit über den Wirkungspfad Boden-Nutzpflanze dar. Im Rahmen der Bearbeitung des Wirkungspfades Boden-Grundwasser sind mögliche Schadstoffverlagerungen aus dem Boden in das Grundwasser abzuschätzen und ggf. zu unterbinden.


 
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