Tierartenschutz

 

Wenn der Papagei im Rucksack sitzt ...

 

Viele Tiere wildlebender Arten, die heute in menschlicher Obhut gehalten werden, stammen immer noch aus Wildfängen. Ihre Entnahme aus der Natur für den weltweiten Handel stellt neben der Lebensraumzerstörung eine ganz erhebliche Gefährdung für das Überleben der Arten dar. Um diese Arten vor ihrer drohenden Ausrottung zu bewahren, wurden diese unter Schutz gestellt. Ferner unterliegt der Handel mit ihnen als auch ihr bloßer Besitz bestimmten Einschränkungen und Pflichten.

Tiere besonders geschützter Arten dürfen im Allgemeinen der heimischen Natur weder lebend noch tot entnommen werden. Sie dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen erworben, gehalten und abgegeben werden.

Streng geschützte Tiere nach Angang A der EG-Verordnung Nr. 338/97 dürfen nur mit einer Vermarktungsgenehmigung gekauft bzw. verkauft werden.

Welche Tiere besonders bzw. streng geschützt sind, kann auf der Homepage des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) unter http://www.wisia.de/ nachgeschaut oder beim Landkreis Ammerland, Amt für Umwelt und Wasserwirtschaft, erfragt werden.

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat auf seiner Internetseite weitere Informationen zum Thema Artenschutz bereitgestellt.


 
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