Elektro- und Elektronikaltgeräte

Seit dem Inkrafttreten des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) am 24. März 2006  dürfen Elektroaltgeräte nicht mehr zusammen mit dem Restmüll entsorgt werden, sondern müssen vom Bürger getrennt erfasst und einer Wiederverwertung zugeführt werden.


Ein deutlicher Hinweis darauf ist das "Symbol mit durchgestrichener Mülltonne".

Nach zwischenzeitlichen Novellierungen bringt eine weitere Neuregelung des ElektroG zum 15. August 2018 erneut Änderungen für die Verbraucher und Nutzer mit sich.

Mit der Einführung des sogenannten offenen Anwendungsbereiches, "Open Scope", fallen künftig alle elektrischen und elektronischen Geräte unter das Gesetz, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind.

Durch diese Erweiterung des Anwendungsbereiches sind jetzt auch neue Gerätearten mit fest eingebauten elektrischen Bauteilen von der Getrenntsammlungs- und Verwertungspflicht betroffen, z.B.:

  • Möbelstücke mit elektrischen Bauteilen (Fernsehsessel, beleuchtete Schränke, Spiegel) oder
  • Kleidungsstücke mit LED-Elementen (T-Shirts, Schuhe).

Allerdings muss das elektronische Bauteil an die Nutzungsdauer des Gesamtproduktes gekoppelt sein, d.h. ein Austausch des elektronischen Bestandteils wäre nur mit der Zerstörung des Gerätes möglich.


 
Was muss der Bürger wissen?
mehr

Was zählt zu den Elektro- und Elektronikgeräten?
mehr

Abgabemöglichkeiten über den Landkreis Ammerland
mehr

Abgabemöglichkeiten beim Handel
mehr

Was ist bei der Abgabe von Elektro- und Elektronikaltgeräten zu beachten?
mehr

Was ist mit Nachtspeicheröfen?
mehr


zurück