MPU - Die medizinisch psychologische Untersuchung

Die Führerscheinstelle fordert eine Begutachtung an, wenn sie Zweifel an der Fahreignung eines Verkehrsteilnehmers hat oder eine Ausnahme vom Mindestalter beantragt wird. Hierfür können Krankheit, Alkohol und Drogen die Ursache sein. Die Begutachtungen werden durch die Begutachtungsstellen für Fahreignung vorgenommen.

 

 

Wie vermeide ich ein negatives Gutachten?

Nutzen Sie die Zeit der Sperrfrist und bereiten Sie sich auf die medizinisch-psychologische Untersuchung vor. Voraussetzung für ein positives Ergebnis ist, dass Sie sich mit der zu Grunde liegenden Verfehlung auseinander setzen und sich die Hintergründe Ihres Führerscheinentzuges bewusst machen. Zusätzlich sollten Sie die kompetente Hilfe von Verkehrspsychologen, Ärzten, Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen suchen. Diese können Ihnen individuell geeignete Schulungen empfehlen.

Bei früherer Alkohol- oder Drogenabhängigkeit müssen Sie in der Regel eine Entgiftungs- und Entwöhnungszeit nachweisen und anschließend eine vorgeschriebene Abstinenz einhalten. Erst dann kann davon ausgegangen werden, dass Sie die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen haben. Der Nachweis der Abstinenz ist durch regelmäßige Laboruntersuchungen nach DIN ISO/IEC 17025 zu belegen.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) informiert Sie über weitere Tipps und nützliche Hinweise zur medizinisch-psychologischen Untersuchung.

 

Informationen der BASt zur MPU

 

 


 
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