Tuberkulose - die vergessene Krankheit

Die Tuberkulose ist eine häufig mit uncharakteristischen Beschwerden (Husten, Müdigkeit, leichtes Fieber u.a.) beginnende Infektionskrankheit, die vor allem die Lunge befällt, aber auch andere Organe betreffen kann. Um eine Ausbreitung im Körper zu verhindern und eine Ansteckung weiterer Personen zu verhüten, ist das frühzeitige Erkennen und der Beginn der medikamentösen Behandlung wichtig.

Nicht jede Tuberkulose ist ansteckend. Nur wenn Krankheitserreger, z.B. beim Husten, ausgeschieden werden können, ist eine Übertragung möglich. Man spricht von einer "offenen Tuberkulose". Menschen, die sich in der näheren Umgebung eines Erkrankten aufhalten (Kontaktpersonen), können sich dann anstecken. Allerdings erkrankt nur ein geringer Teil der Infizierten an einer Tuberkulose. Die Mehrzahl der Menschen verfügt über eine ausreichende Immunabwehr, sodass der Erreger sich nicht ausbreiten kann.

In der Tuberkuloseberatung des Gesundheitsamtes arbeiten Sozialarbeiter, Ärzte und Arzthelferinnen zusammen in der sozialen und medizinischen Betreuung von Erkrankten und Kontaktpersonen. Zu den Aufgaben gehören die Soziale Betreuung der Erkrankten sowie die Erfassung und Untersuchung aller gefährdeten Kontaktpersonen. Diese Untersuchungen umfassen Bluttestungen und eventuell Röntgenkontrollen.

 
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