UMWELTBILDUNG wird im Ammerland groß geschrieben
Umweltbildungszentrum Ammerland
Das Umweltbildungszentrum ist eine Einrichtung des Landkreises Ammerland zur Förderung schulischer und außerschulischer Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Das Zentrum liegt unmittelbar am Zwischenahner Meer. Es stehen Räumlichkeiten, eine Präsenzbibliothek und Arbeitsmaterialien für Erkundungen zur Verfügung.
Als Vorgaben für das Konzept zur umweltpädagogischen Arbeit, für Kooperationen mit außerschulischen Partnern und für Projekte zur "Öffnung von Schule" sind maßgeblich:
- ein neu definiertes Leitbild zur Umweltbildung im Sinne der AGENDA 21 und zur ,Bildung für nachhaltige Entwicklung’ im Rahmen der aktuellen UN-Weltdekade von 2005 – 2014
- Themenbereiche im Ammerland, die nicht nur den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, d.h. der unbelebten und belebten Natur berücksichtigen, sondern auch soziale, kulturelle, historische, wirtschaftliche, politisch-gesellschaftliche und gesundheitsfördernde Aspekte
Entkusselungsaktion im Ipweger Moor
Gemäß dieser Vorgaben bietet das Umweltbildungszentrum Ammerland jahreszeitliche Angebote und Projekte für Schulklassen, (Unterrichts-) Materialien und Beratung für alle Schulen. Vier LehrerInnen sind dazu stundenweise an das Zentrum abgeordnet.
Auch allen Kindergärten und weiteren interessierten Personenkreisen und Gruppen steht das Umweltbildungszentrum zur Verfügung. Alle Angebote werden jeweils spezifisch abgestimmt.
Lernen an außerschulischen Lernorten und Zusammenarbeit mit Partnern:
Zur realitätsnahen Erkundung von Natur-, Lebens- und Kulturräumen mit direkten Natur- und Sinneserfahrungen wurden verschiedene Lernorte ausgewiesen:
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Wald: z.B. Mansholter Büsche, Elmendorfer Holz, Wittenheimer Forst oder Wildenloh
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Gewässer: z.B. Zwischenahner Meer, Bäken im Ammerland, (Schul-) Teiche
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der ‚Park der Gärten’: Der Lernort zum Thema Pflanze, Garten (-kultur) und Gärtnerei
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landwirtschaftliche Betriebe
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Gartenbaubetriebe
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Museen, Kommunen, Institutionen u.v.m..
Besonders wichtig ist uns dabei, Kindern und Jugendlichen die Pflanzen- und Tierwelt und deren Pflege und Schutz in den Naturräumen des Ammerlandes nahe zu bringen.
Die Umsetzung erfolgt entsprechend den Lernorten in enger Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort als fachkompetente Begleiter und Berater oder zu Fachfragen und für gemeinsame Projekte.
Kooperationen sind u.a. möglich mit kommunalen Ämtern, Verbänden von Forst-, Landwirtschaft und Gartenbau, Institutionen von Tourismus, Gesundheit, Kinder- und Jugendarbeit, kirchlichen Einrichtungen und Bildungsstätten, Umwelt- und Naturschutzgruppen, berufsständischen Gruppierungen sowie Agenda 21-Akteuren.
Die Agenda 21-Koordination des Landkreises Ammerland ist dem Umweltbildungszentrum zugeordnet. Über die Bildungsarbeit hinaus wird die Umsetzung einer Lokalen Agenda 21 und eine zukunftsfähige Entwicklung im Landkreis Ammerland und in den Gemeinden unterstützt und gefördert.
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