Weniger als 2.000 kg/Jahr gefährliche Abfälle

Nicht andienungspflichtig sind Abfallerzeuger, bei denen Sonderabfallkleinmengen (weniger als 2.000 kg/Jahr Gesamtmenge) anfallen.

Da aber auch von diesen Kleinmengen aus gewerblichen, landwirtschaftlichen, freiberuflichen und sonstigen Unternehmungen sowie öffentlichen Einrichtungen wie Schulen ein großes Gefährdungspotenzial ausgeht, regeln zahlreiche Rechtsvorschriften auch deren geordnete Entsorgung.

Nach der Abfallsatzung des Landkreises Ammerland können diese Kleinmengen dem Landkreis überlassen und zur Entsorgung angemeldet werden. Sie können aber auch direkt an geeignete und behördlich zugelassene Entsorgungsunternehmen abgegeben werden.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb hält spezielle Anforderungsbögen vor, auf dem die gefährlichen Abfälle, die entsorgt werden müssen, eingetragen werden.

Der ausgefüllte Anforderungsbogen muss an den Abfallwirtschaftsbetrieb zurückgeschickt werden. Dieser leitet die Unterlagen nach Prüfung an das beauftragte Entsorgungsunternehmen weiter, welches dem Betrieb den genauen Abholtermin schriftlich mitteilt.

Die Kosten der Sonderabfallentsorgung werden direkt von der Entsorgungsfirma in Rechnung gestellt, wobei sich die Beseitigungskosten nach den landesweit gültigen Gebühren der NGS richten. Darüber hinaus wird von der Entsorgungsfirma noch eine Transportkostenpauschale berechnet.

Übernahmescheine sind als Nachweis einer ordnungsgemäßen Entsorgung vom Abfallerzeuger aufzubewahren.

Schadstoffhaltige betriebliche Abfälle wie Farb- und Lackreste, Lösemittel, Säuren, schwermetallhaltige Abfälle, ölhaltige Abfälle usw. können nicht bei der "Mobilen Problemstoffsammlung" oder den vom Landkreis Ammerland eingerichteten Problemstoffsammelstellen beim Handel und Gewerbe abgegeben werden.

 


 
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