Verpackungsabfälle

Nach der Verpackungsverordnung (VerpV) sind Hersteller, Vertreiber und Lieferanten im Rahmen der Produktverantwortung zur Rücknahme von Verkaufs-, Um- und Transportverpackungen verpflichtet, um sie einer Verwertung zuzuführen.

Dazu zählen z.B. Verpackungen jeglicher Art wie Kunststoffbehälter, Verpackungsfolien, Kartonagen, Einwegpaletten, Fässer, Kanister, Dosen, Eimer, Kartuschen, Palettenbänder u.v.m.

Aufgrund der rechtlichen Vorgaben und mehrerer  Novellierungen der VerpV wurden neben dem bestehenden öffentlich-rechtlichen Abfallentsorgungssystem mittlerweile mehrere duale Systeme von der Lebensmittel- und Verpackungsbranche gegründet.

Mit Inkrafttreten der 5. Novelle der VerpV im Jahr 2009 und damit der Pflicht für die Hersteller und Vertreiber, sich an einem dualen System zu beteiligen, entfiel gleichzeitig die Pflicht zur Kennzeichnung der an einem dualen System beteiligten Verkaufsverpackungen ("Grüner Punkt") sowie die Möglichkeit, die Verpackungen selbst zurückzunehmen.

Alle dualen Systeme sind privatwirtschaftlich organisiert und finanzieren sich aus den Lizenzentgelten, die die Hersteller zur Erfassung und Verwertung ihrer Verpackungen an die Rückführungssysteme entrichten müssen.

Erkundigen Sie sich nach Rücknahmesystemen für Ihre Branche bei Ihrem Dachverband, der IHK oder Handwerkskammer.

Gewerbliche und öffentliche Einrichtungen können Verpackungsabfälle über die "Gelben Säcke" entsorgen.
 
Wer ist zuständig für die Sammlung des Gelben Sackes?
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Welche dualen Systeme gibt es?
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Weitere Rücknahmesysteme für gewerbliche Verpackungen
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