Gewerbliche Siedlungsabfälle

Gewerbliche Siedlungsabfälle werden in der Praxis auch als „hausmüllähnliche Gewerbeabfälle“ bezeichnet. Es sind Abfälle, die nicht aus privaten Haushalten stammen, ihnen aber aufgrund ihrer Beschaffenheit oder Zusammensetzung ähnlich sind.

Gewerbliche Abfallerzeuger sind Industrie, Handel und Handwerk, Freiberufler, öffentliche Einrichtungen wie Verwaltungen, Schulen, Kindergärten und sonstige Bildungseinrichtungen sowie Gastronomie, Hotelgewerbe, Kliniken, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Büros, Kanzleien usw.

Nicht zu den gewerblichen Siedlungsabfällen zählen allerdings Abfälle, die in privaten Haushalten im Rahmen der privaten Lebensführung anfallen wie Haus- und Sperrmüll aus Wohnheimen, Schrebergärten, Wochenendhäusern, Ferienwohnungen, von Campingplatznutzern sowie gefährliche Abfälle, sog. Sonderabfälle.

Es ist ein erklärtes abfallwirtschaftliches Ziel, dass Abfälle vorrangig verwertet werden.

Die Verordnung über die Bewirtschaftung von gewerblichen Siedlungsabfällen und von bestimmten Bau – und Abbruchabfällen (Gewerbeabfallverordnung – GewAbfV) legt dafür die Rahmenbedingungen, insbesondere die Getrennthaltungs- und Dokumentationspflichten, fest, die bei der Verwertung von Abfällen gewerblicher Herkunft beachtet werden müssen.


 
Welche Abfallarten müssen getrennt gesammelt werden?
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Welche Ausnahmen von einer Getrennthaltung gibt es?
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Zuführung von Abfallgemischen zu einer Vorbehandlungsanlage
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Wann entfällt die Pflicht zur Sortierung von Abfallgemischen?
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Zuführung von Abfallgemischen zu einer energetischen Verwertung
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Wie sind die Dokumentationspflichten zu erfüllen?
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