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FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Warnstufe 3 und „Winterruhe“

Vom 24. Dezember 2021 bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 wird die Warnstufe 3 landesweit für das Land Niedersachsen festgestellt. Zudem wurde ebenfalls die „Winterruhe“ bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 verlängert. Bitte beachten Sie für diese Zeit die gesonderten Regelungen, vor allem für private Feiern und Zusammenkünfte.

In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens greifen nun verschärfte 2G-Regeln und auch 2G-Plus-Regeln. Dies gilt etwa in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, beim Sport oder bei der Beherbergung. Drinnen gelten strengere Schutzmaßnahmen als draußen!

Seit dem 11. Dezember 2021 gelten zudem noch spezielle Kontaktbeschränkungen.

Bitte beachten Sie, dass die geforderten Nachweise für 2G und/oder 2G-Plus durch den Betreiber bzw. Veranstalter vor Betreten aktiv einzufordern sind. Auch die Kontaktdaten sind in den genannten Beispielen zu erheben.

Die zusätzliche Testpflicht entfällt für Personen, die einen Nachweis über eine Auffrischimpfung (Booster-Impfung) oder einen Genesenennachweis nach § 2 Nr. 5 SchAusnahmV über eine Infektion nach dem Vorliegen einer vollständigen Schutzimpfung vorlegen.


Welche Kontaktbeschränkungen gelten für Ungeimpfte, für Geimpfte und für genesene Personen?

In der Warnstufe 3 ist sowohl in Innenräumen als auch im Außenbereich eine 2G-Plus Regelung vorgeschrieben, sofern mehr als 10 Personen zusammenkommen.

Besonderheit für ungeimpfte und nicht genesene Personen:

Für ungeimpfte und nicht genesene Personen ist der Kontakt auf den eigenen Haushalt und zwei Personen aus einem anderen Haushalt zu beschränken. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden nicht mit eingerechnet. Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt.

Außerdem werden auch Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, sowie Dritte im Sinne des § 1684 Abs. 4 Satz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs jeweils nicht eingerechnet.

Sobald sich eine ungeimpfte und nicht genesene Person mit geimpften Personen trifft, gilt für alle Personen die zuvor genannte Regelung für ungeimpfte Personen.

Vom 24. Dezember 2021 bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 wird die Warnstufe 3 landesweit in Niedersachsen festgestellt. Abweichend von den sonstigen Regelungen der Warnstufe 3 gelten jedoch weiterhin die verschärften Regelungen der sogenannten „Winterruhe“:

In diesem Zeitraum sind private Feiern und private Zusammenkünfte lediglich mit Personen zulässig, die über einen Impfnachweis oder über einen Genesenennachweis verfügen oder sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen (2G). Diese sind dabei auf maximal 10 Personen beschränkt! Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden nicht mit eingerechnet. Außerdem werden auch Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, sowie Dritte im Sinne des § 1684 Abs. 4 Satz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs jeweils nicht eingerechnet. Personen mit medizinischer Kontraindikation und Personen in klinischen Studien, die sich nicht impfen lassen dürfen und das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen hierzu allerdings den Nachweis eines negativen Tests führen.

Jegliche Tanzveranstaltungen in diesem Zeitraum sind untersagt.

Diese Regelungen gelten nicht nur innerhalb von privaten Räumen, sondern auch in der Gastronomie und in Beherbergungsstätten!

Bei Zusammenkünften bei Bestattungen, sofern diese nicht religiöse Veranstaltungen sind, hat jede Person einen Impfnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Nachweis über eine negative Testung vorzulegen (3G). Diese Regelung gilt nur für die offizielle Trauerfeier und den Gang zum Grab, nicht aber für das anschließende Zusammensein in einem Café, einem Restaurant oder zuhause: Dort gilt für Ungeimpfte die Regel ein Haushalt plus zwei Personen und für Geimpfte die 10-Personen-Grenze.

Wo gelten die Kontaktbeschränkungen auf maximal 10 Personen nicht?

Nicht als privat gelten Zusammenkünfte

  • im Zusammenhang mit der Wahrnehmung eines politischen Mandats
  • bei
    • Veranstaltungen und Sitzungen des Niedersächsischen Landtags, seiner Gremien und Fraktionen und von kommunalen Vertretungen, deren Gremien, Fraktionen und Gruppen, wobei das Hausrecht und die Ordnungsgewalt der Präsidentin oder des Präsidenten des Niedersächsischen Landtags und der oder des Vorsitzenden der kommunalen Vertretung unberührt bleiben
    • Versammlungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberin-nen und Bewerber nach den jeweiligen wahlrechtlichen Regelungen für bevorstehen-de öffentliche Wahlen, insbesondere Wahlkreiskonferenzen, Vertreterversammlungen und ähnliche Veranstaltungen, und
    • Kontakten im Wahlkampf oder bei der Wahlwerbung im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung öffentlicher Wahlen
  • im Rahmen von Einrichtungen und Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere der Sozialen Gruppenarbeit nach § 29 des Achten Buchs des Sozialgesetzbuchs (SGB VIII) sowie der Erziehung in einer Tagesgruppe nach § 32 SGB VIII
  • im Rahmen von Angeboten der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII, der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes nach § 14 SGB VIII
  • beim Bringen und Abholen von Kindern und Jugendlichen zu und von den Einrichtungen und Angeboten nach den Nummern 3 und 4, Kindertageseinrichtungen (§ 15) und Schulen (§ 16)
  • zu religiösen Veranstaltungen und zu Bestattungen
  • zu Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes.

Was ist bei Versammlungen unter freiem Himmel zu beachten?

Grundsätzlich hat die Veranstalterin oder der Veranstalter einer Versammlung unter freiem Himmel nach Artikel 8 GG durch geeignete Maßnahmen den Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 sicherzustellen. In diesem Zusammenhang gilt für alle teilnehmenden Personen die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus.

Hiervon ausgenommen sind Personen, denen aufgrund von Vorerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist. Dieses ist gegenüber polizeilichen Einsatzkräften vor Ort auf Verlangen durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft zu machen. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Kinder ab 6 Jahren müssen mindestens eine Stoffmaske und ab 14 Jahren eine Medizinische Maske (OP-Maske) tragen.

Was gilt für Kinder & Jugendliche?

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Ein Altersnachweis (Personalausweis, Schülerausweis, Krankenkassenkarte, etc.) sollte mitgeführt werden.

Bei privaten Treffen und Zusammenkünften werden Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht bezüglich der Höchstanzahl der Anwesenden mitgerechnet.

Es muss weiterhin wie bisher ab 6 Jahren mindestens eine Stoffmaske und ab 14 Jahren eine Medizinische Maske (OP-Maske) getragen werden. Im ÖPNV ist bereits ab einem Alter von 6 Jahren eine medizinische Maske zu tragen.

Bis zum 31. Januar 2022 müssen Schülerinnen und Schüler täglich einen Test an jedem Präsenztag durchführen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind. Ab dem 1. Februar 2022 muss dieser dann wieder an drei Tagen pro Woche durchgeführt werden.

Was gilt im Einzelhandel?

Im Einzelhandel gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder gleichwertigen Maske.

Was zählt zu den körpernahen Dienstleistungen und was ist zu beachten?

Zu den körpernahen Dienstleistungen gehören unter anderem:

  • Friseure
  • Kosmetik- und Nagelstudios
  • Massage
  • Physiotherapie / Heilpraktiker
  • Optiker (Verkauf siehe „Was gilt im Einzelhandel?“)
  • Hörgeräteakustiker (Verkauf siehe „Was gilt im Einzelhandel?“)
  • Prostitution

Für Kunden und Mitarbeiter (§ 28 b IfSG) gilt die 3G-Regelung, ausgenommen sind medizinisch notwendige Behandlungen.
Selbsttest vor Ort sind unter Aufsicht möglich. Auf Verlangen der getesteten Person muss dann allerdings das Testergebnis bescheinigt werden (Vordruck Testbescheinigung).

Für Kunden besteht die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus in geschlossenen Räumen. Es sei denn, diese muss zur Entgegennahme der körpernahen Dienstleistung abgenommen werden. Mitarbeiter müssen mindestens eine medizinische Maske tragen.

Vom 24. Dezember 2021 bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 wird die Warnstufe 3 landesweit für das Land Niedersachsen festgestellt. Dadurch gilt die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus auch bei Entgegennahme der Dienstleistung unter freiem Himmel.


Was gilt für die Gastronomie?

Der Zugang zu geschlossenen Räumen ist auf geimpfte und genesene Personen beschränkt, die zusätzlich einen Nachweis über eine negative Testung vorlegen (2G-Plus). Für den Außenbereich gilt 2G. Der zusätzliche Nachweis über eine negative Testung braucht nicht vorgelegt zu werden, wenn nicht mehr als 70 Prozent der Kapazität laut Baugenehmigung in den geschlossenen Räumen des Gastronomiebetriebs genutzt werden.

Für das gastronomische Personal gilt die 3G-Regelung (§ 28 b IfSG).

Es besteht die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus in geschlossenen Räumen für Gäste und dienstleistende Personen.

Der Außer-Haus-Verkauf ist ohne Beschränkung und Nachweis möglich.

Vom 24. Dezember 2021 bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 wird die Warnstufe 3 landesweit für das Land Niedersachsen festgestellt. In dieser Zeit gilt auch für den Außenbereich 2G-Plus. Die Ausnahmeregelungen bei Nutzung von maximal 70% der Kapazität bleiben dabei bestehen. Zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus auch unter freiem Himmel.

Auch wenn sich Personen zu einer privaten Feier oder Zusammenkunft in einem Gastronomiebetrieb oder gemieteten Räumen treffen, gelten die Regelungen der Kontaktbeschränkungen. Somit darf sich eine geschlossene Gruppe nur mit höchstens 10 Personen unter den geltenden Regelungen treffen.

Welche Regelungen gelten für die Beherbergung?

In geschlossenen Räumen gilt die 2G-Plus-Regelung.

Wird die Beherbergungsstätte im Rahmen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung genutzt, dann gilt die 3G-Regelung. Für Geschäftsreisen und Monteure gilt dennoch 2G-Plus!

Eine Testnachweis ist nicht erforderlich, wenn nur 70 % der Kapazität aus der Baugenehmigung in der Beherbergungsstätte genutzt wird. Dann gilt die 2G-Regelung. Ist einer Person die Beherbergung aufgrund einer negativen Testung gestattet, sind mindestens zwei weitere negative Testnachweise pro Woche erforderlich.

Nachweise müssen von der Unterkunft aktiv eingefordert werden. Ohne Nachweis kann kein Zutritt erfolgen.

Es sind FFP2/KN95-Masken in geschlossenen Räumen (außer im Sitzen) zu tragen.

Mitarbeitende müssen 3G (§ 28 b IfSG) erfüllen.

Vom 24. Dezember 2021 bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 wird die Warnstufe 3 landesweit für das Land Niedersachsen festgestellt. Dadurch gilt die 2G-Plus-Regelung auch für Einrichtungen unter freiem Himmel. Die Ausnahmeregelungen bei Nutzung von maximal 70% der Kapazität bleiben dabei bestehen. Zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus auch unter freiem Himmel.

Wie dürfen Sportanlagen genutzt werden?

In Innenräumen gilt die 2G-Plus-Regelung, draußen die 2G-Regelung.
FFP2/KN95-Masken sind in geschlossenen Räumen (außer direkt bei sportlicher Betätigung oder im Sitzen) zu tragen.
Stehen jeder Person im geschlossenen Raum mindestens 10 m2 zur Verfügung, ist kein zusätzlicher Testnachweis erforderlich. Somit gilt dann 2G.

Vom 24. Dezember 2021 bis zum Ablauf des 2. Februar 2022 wird die Warnstufe 3 landesweit für das Land Niedersachsen festgestellt. Dadurch gilt die 2G-Plus-Regelung auch für Einrichtungen unter freiem Himmel. Die Ausnahmeregelung bei vorhandenen 10m² pro Person bleibt dabei bestehen. Zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus auch unter freiem Himmel.

Was gilt für Reitanlagen und Pensionsställe?

Die Nutzung der Reitanlage innen (Halle) ist unter 2G-Plus möglich. Für Außenplätze gilt die 2G-Regel.
In Innenräumen sind FFP2/KN95-Masken zu tragen.

Ist die Nutzung einer Sportanlage zur Wahrung des Tierwohls unerlässlich, gilt 3G.
Zur Wahrung des Tierwohls ist die Nutzung einer Sportanlage nur dann unerlässlich, wenn eine adäquate Pflege des Tiers aufgrund besonderer Umstände ohne die Nutzung einer Sportanlage ausgeschlossen ist und nicht auch außerhalb von Sportanlagen z.B. in der freien Landschaft erfolgen kann.
Der Zugang zur reinen Pflege und Versorgung (ohne Nutzung der Sportanlage an sich) kann unter der 3G-Regelung erfolgen.

Was bedeutet 3G am Arbeitsplatz?

Nach § 28b des Infektionsschutzgesetzes gelten betriebliche 3G-Regelungen:
Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätte eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen.

Fragen diesbezüglich richten Sie bitte an das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg.

Häufig gestellte Fragen zu 3G am Arbeitsplatz (Bundearbeitsministerium)

Welche Selbsttests sind gültig und wie und wo teste ich mich richtig?

Soweit für den Besuch der vorgenannten Bereiche Testungen vorgeschrieben sind, können dies PCR- beziehungsweise PoC-Schnelltests- oder -Selbsttests sein. Die Tests müssen unter Aufsicht durchge-führt werden.
Unter Aufsicht kann man sich in einem zugelassenen Testzentrum, direkt vor dem Eingangsbereich eines Geschäftes, eines Gastronomiebetriebes, einer Beherbergungsstätte oder einer Veranstaltung sowie am Arbeitsplatz testen lassen.

Jede dieser Bescheinigungen kann innerhalb der nächsten 24 Stunden beliebig oft verwendet wer-den.
Selbsttests, die zu Hause durchgeführt werden, sind als Testnachweis nicht ausreichend!
Ein Selbsttest ist nur vor Ort unter Aufsicht desjenigen, der der Schutzmaßnahme unterworfen ist, und vor Betreten der Räumlichkeiten möglich.
Auf Verlangen muss eine Bescheinigung über die negative Testung durch die Aufsichtsperson oder der Person, die der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist ausgestellt werden (Vordruck Testbescheinigung).


Antworten der Landesregierung

Antworten der Bundesregierung