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Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus


Wichtige Informationen für Reiserückkehrer und Reiserückkehrerinnen

Einreise aus Risikogebieten

Personen, die in die Bundesrepublik einreisen und sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem ein erhöhtes Infektionsrisiko für SARS-CoV-2 besteht), haben sich in jedem Fall sofort mit dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen. Nach der neuen Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten sind sie verpflichtet, beim Gesundheitsamt ihre Personalien aufnehmen zu lassen sowie Angaben über das von ihnen verlassene Risikogebiet zu machen und beim Hausarzt oder in einem von der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Testzentrum (Online-Terminbuchung) einen Corona-Test durchführen zu lassen. Von der Testpflicht ausgenommen sind symptomfreie Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer, die sich lediglich bis längstens 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, beispielsweise Durchreisende.

  • Dieser Test darf bei der Einreise nach Deutschland höchstens 48 Stunden zurückliegen oder muss binnen 72 Stunden nach Einreise vorgenommen werden.
  • In dieser Zeitspanne wird der Test kostenlos durchgeführt, vorausgesetzt ein Nachweis über den Auslandsaufenthalt wie ein Flug- oder Bahnticket liegt vor. Danach ist er kostenpflichtig.
  • Für die Durchführung des Tests ist der Hausarzt zu kontaktieren. Das Ergebnis des Corona-Tests (ärztliches Zeugnis) ist auf Verlangen des Gesundheitsamtes oder einer anderen ermächtigten Stelle schriftlich vorzulegen.
  • Bis das Testergebnis vorliegt, müssen sich die Reiserückkehrer in häuslicher Quarantäne aufhalten.
  • Sollte das Testergebnis negativ sein, so wird die häusliche Quarantäne grundsätzlich erst nach Vorlage des Negativbefundes beim zuvor informierten Gesundheitsamt von diesem aufgehoben.
  • Bei Personen, die bereits einen entsprechenden Negativbefund vorlegen können, wird nach Meldung beim zuständigen Gesundheitsamt entschieden, ob noch eine häusliche Quarantäne notwendig ist. 

Einreise aus dem Ausland (kein Risikogebiet)

Aber auch Einreisende aus nicht als Risikogebiet definiertem Ausland haben die Möglichkeit einen Test durchführen zu lassen: Sie können sich binnen 72 Stunden nach Einreise beim Hausarzt oder in einem von der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Testzentrum kostenfrei testen lassen, sofern ein Nachweis über den Auslandsaufenthalt wie ein Flug- oder Bahnticket vorliegt. Nach Ablauf dieser Frist müssen die Kosten für den Test selbst getragen werden.


Reiserückkehrerinnen und -rückkehrern steht zwecks Kontaktaufnahme und für weitere Informationen die Corona-Hotline des Landkreises Ammerland zur Verfügung. Persönliche Besuche im Gesundheitsamt sind nicht möglich, es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Coronatests nicht durch das Gesundheitsamt vorgenommen werden.

Anworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema “Reisen im Ausland“


Niedersächsischen Verordnungen über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Die folgende Fassung tritt am 29. August 2020 in Kraft; abweichend davon tritt Artikel 1 Nr. 1 erst am 1. September 2020 in Kraft:


Niedersächsische Corona-Verordnung (Lesefassung, gültig ab 29.08.2020 bzw. 01.09.2020)

Die Geltungsdauer der Niedersächsischen Corona-Verordnung wurde bis einschließlich 14. September 2020 verlängert. Gegen die ursprünglich geplanten weiteren Lockerungen sprechen die nach wie vor recht hohen Infektionszahlen. Inhaltlich wurde die Verordnung zunächst nur in zwei Aspekten geändert. Weitere Änderungen zur Umsetzung der am 27. August 2020 getroffenen bundesweiten Einigungen werden folgen.


Verstöße gegen die Verordnung stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Die Verordnung tritt mit Ablauf des 14. September 2020 außer Kraft.

Chronologie

Stufenplan "Neuer Alltag in Niedersachsen"

Mit der Verordnung werden der Beschluss der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 6. Mai 2020, vor allem aber der Stufenplan »Neuer Alltag in Niedersachsen« umgesetzt.

Bußgeldkatalog

Verstöße gegen die Verordnung können mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Der Bußgeldkatalog wurde am 27. April 2020 als Runderlass im Niedersächsischen Ministerialblatt veröffentlicht: Nds. MBl. Nr. 19 mit dem RdErl. des Sozialministeriums vom 24. April 2020 »Ahndung von Zuwiderhandlungen gegen die Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus« (ab Seite 483)

Niedersächsische Verordnung über Beschränkungen im Krankenhausbetrieb zur Bekämpfung der Corona-Virus-Krankheit COVID-19

Am 5. Mai 2020 wurde die Niedersächsische Verordnung über Beschränkungen im Krankenhausbetrieb zur Bekämpfung der Corona-Virus-Krankheit COVID-19 (im Nds. GVBl. Nr. 12/2020a b Seite 93) erlassen. Sie regelt, dass Krankenhäuser unter bestimmten Auflagen wieder medizinische Eingriffe und Behandlungen planen können. Die Krankenhaus-Verordnung ist am 6. Mai 2020 in Kraft getreten.


Allgemeinverfügungen des Landkreises Ammerland

Derzeit gibt es keine aktuellen Allgemeinverfügungen zum Coronavirus des Landkreises Ammerland. Es gelten die Erlasse und Verordnungen des Landes Niedersachsen (siehe oben).