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Digitalisierung

Eine leistungsfähige Breitbandversorgung ist heute Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und zukunftssichere Entwicklung in den Kommunen. Daher engagieren sich der Landkreis, seine Gemeinden Apen, Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede, Wiefelstede und die Stadt Westerstede für eine Verbesserung der Breitbandinfrastruktur im Landkreis Ammerland. Auf Basis einer kreisweiten Strukturplanung mit anschließendem Markterkundungsverfahren wurden förderfähige „Weiße Flecken“ mit einer Versorgung unter 30 Mbit/s identifiziert und Maßnahmen für deren Erschließung mit schnellem Internet getroffen.  

Der Breitbandausbau erfolgt in zwei Projektgebieten – Nordost und Südwest – getrennt durch die Autobahn 28.

Projektgebiet Nordost: schneller Ausbau

Der mit der Investitionspauschale nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz geförderte Breitbandausbau nordöstlich der Bundesautobahn A 28 wurde im Herbst 2016 nach einem europaweiten Auswahlverfahren an die EWE aus Oldenburg vergeben und bereits im Juli 2017 abgeschlossen. Zum Projektgebiet Nordost zählen die Gemeinden Rastede und Wiefelstede sowie der nördliche Teil der Stadt Westerstede und ein kleiner nördlicher Teil der Gemeinde Bad Zwischenahn.
In etwas mehr als einem halben Jahr hat die EWE das vorhandene Netz über die bereits bestehenden 28 Kabelverzweiger hinaus mit acht neuen Kabelverzweigern  an 35 neuen Technikstandorten und über rund 60 Kilometer neu gebaute Lichtwellenleitertrassen optimiert. Drei Bereiche in Hoheliet, Hankhausen und Garnholt wurden mit FTTH (Glasfaser bis zum Haus) erschlossen. Rund 1 150 Adressen werden innerhalb des Projektgebietes zu 95 Prozent mit 30 Mbit/s im Downstream versorgt. Insgesamt – auch außerhalb des Projektgebietes – profitieren circa 2 200 Haushalte von einer Verbesserung der Internetversorgung. Dafür musste eine Wirtschaftlichkeitslücke von fast 2,3 Millionen Euro geschlossen werden – neben der vom Landkreis eingesetzten Investitionspauschale von den Gemeinden und Stadt Westerstede finanziert.

Die Ausbaugebiete und Technologien finden Sie in der Karte zum Projektgebiet Nordost.

Projektgebiet Südwest: weiterer Ausbau mit Fördergeldern

Für den Breitbandausbau südwestlich der Bundesautobahn A 28 wurden im April 2016 Anträge auf Zuwendungen des Bundes für ein Wirtschaftlichkeitslückenmodell nach Ziffer 3.1 der Richtlinie für die Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland vom 22. Oktober 2015 (Förderrichtlinie des Bundes) gestellt, außerdem Mittel des Landes Niedersachsen zur Förderung der Breitbandversorgung nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) beantragt. Die kommunale Kofinanzierung von zehn Prozent stellen der Landkreis und die Gemeinden (Stadt Westerstede inbegriffen) jeweils zur Hälfte sicher.

Zum Projektgebiet Südwest zählen die Gemeinden Apen, Bad Zwischenahn, Edewecht und der südliche Teil der Stadt Westerstede.

Nach Erhalt der Zuwendungsbescheide in vorläufiger Höhe (Bund: 6. September 2016, Land Niedersachsen: 2. November 2016) wurde in einem europaweiten Auswahlverfahren als wirtschaftlichstes Angebot das von der EWE aus Oldenburg ermittelt. Um das Projekt Südwest starten zu können, musste im Herbst 2017 gemeinsam mit der EWE eine detaillierte Feinplanung erstellt und beiden Zuwendungsgebern Bund und Land zur Prüfung vorgelegt werden. Nach formeller Baufreigabe durch Bund und Land Niedersachsen Ende 2017 konnte der Kooperationsvertrag mit der EWE Anfang Januar 2018 unterschrieben werden und der Breitbandausbau im Projektgebiet Südwest mit dem ersten Spatenstich am 29. Januar 2018 in Osterscheps (Gemeinde Edewecht) begonnen werden.

Über 1 200 Haushalte in 34 Ausbaugebieten werden im Laufe der kommenden eineinhalb Jahre von einer schnelleren Anbindung an das Internet  profitieren können. Das Förderprojekt umfasst 40 Technikstandorte und ermöglicht für die Abnehmer schnelleres Internet mit mindestens 50 Mbit/s. Maßgeblich für die Internetgeschwindigkeit in den über Kabelverzweiger versorgten Bereichen (FTTC-Ausbau, Fibre To The Curb), bei dem das Glasfaserkabel bis zum Kabelverzweiger reicht, ist die Entfernung von dort zum jeweiligen Hausanschluss. Im Projektgebiet Südwest können mehr als die Hälfte der Haushalte (600) von noch erheblich schnellerem Internet durch Glasfaseranschlüsse direkt zum eigenen Haus (FTTB-Ausbau, Fibre To The Building) profitieren.

Die Ausbaugebiete und Technologien finden Sie in der Karte zum Projektgebiet Südwest.

Stand der Bauarbeiten zum Ende des zweiten Quartals 2018

  • Baubeginn Kabelverzweigererschließung (VDSL) in den Gemeinden (Ortslagen): Apen (Apen, Godensholterweg, Klauhörn), Bad Zwischenahn (Aschhausen, Elmendorf, Kayhausen, Petersfehn II, Rostrup, Westerholtsfelde), Edewecht (Edewecht, Osterscheps), Westerstede (Halstrup, Karlshof, Mansie, Ocholt, Ocholterfeld, Ollenharde, Westerstederfeld)  
  • Baubeginn Glasfaser-Verteilnetz: Apen (Roggenmoor, Tange), Bad Zwischenahn (Dänikhorsterfeld, Ekern, Kayhauserfeld, Ohrwegerfeld, Petersfehn I, Petersfehn II), Edewecht (Husbäke, Friedrichsfehn Nord, Friedrichsfehn Süd, Jeddeloh I, Kleefeld, Wittenberge) Westerstede (Ollenharde, Südholt)  

Alle potenziellen Nutzer – Haushalte und Unternehmen – im Landkreis Ammerland werden von EWE kontaktiert und über die Möglichkeit eines schnellen Internetanschlusses individuell informiert. Nähere Informationen und Beratung zu allen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen im Landkreis Ammerland erhalten Interessierte unter anderem auch im EWE ServicePunkt Westerstede, Zum Stadtpark 2, und im Internet unter Gigaglas.