Klimaschutzkonzept beschlossen: Landkreis Ammerland stellt Weichen für Treibhausgasneutralität
Der Kreistag des Landkreises Ammerland hat im Dezember 2025 sein Klimaschutzkonzept einstimmig beschlossen und damit eine umfassende sowie strategisch ausgerichtete Grundlage für die zukünftige Klimaschutzarbeit in der Kreisverwaltung geschaffen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2040 die Treibhausgasneutralität der Kreisverwaltung zu erreichen. Dafür werden bestehende Maßnahmen ausgebaut und fortgeführt, während in anderen Bereichen neue Maßnahmen aufgenommen werden.
„Die Auswirkungen des Klimawandels spüren wir längst auch im Ammerland: Starkregenereignisse, Dürreperioden und Veränderungen in unserer Natur. Umso wichtiger ist es, dass wir handeln – konsequent, gemeinsam und mit einem klaren Plan“, betont Landrätin Karin Harms.
Das Klimaschutzkonzept bündelt bestehende Aktivitäten, bewertet die bislang erzielten Fortschritte und leitet auf Basis der aktuellen Treibhausgasbilanz konkrete Maßnahmen ab. „Damit verfügen wir über einen systematischen und überprüfbaren Rahmen für die Klimaschutzarbeit innerhalb der Kreisverwaltung“, erklärt die Klimaschutzmanagerin Margarita Schreiner. Zugleich erfüllt der Landkreis Ammerland damit die im Niedersächsischen Klimaschutzgesetz verankerte Verpflichtung aller Landkreise zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes.
Das Klimaschutzkonzept 2025 ist als Ausgangspunkt eines kontinuierlichen Transformationsprozesses angelegt. Es soll regelmäßig überprüft, fortgeschrieben und an neue gesetzliche, technische sowie klimatische Entwicklungen angepasst werden. In enger Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen und der Kreisverwaltung bleibt Klimaschutz im Ammerland ein Thema hoher Priorität, um die Zukunft des Ammerlandes zu sichern.