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Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

Klimaschutz beim Landkreis Ammerland komfortabel: Parken und Strom tanken vorm Kreishaus

Die seit 2015 vor dem Haupteingang des Kreishauses installierte EWE-Stromtankstelle mit zwei Ladepunkten wird gut angenommen: Wurden im Jahr 2016 62 Ladevorgänge gezählt, hatte sich die Anzahl im vergangenen Jahr bereits mehr als verfünffacht (340). „Nahezu jeden Tag stehen hier ein oder auch zwei Elektrofahrzeuge von Bediensteten oder von Fahrerinnen und Fahrern, die während eines Besuches in der Kreisverwaltung die Ladesäulen nutzen. Ich gehe davon aus, dass es in diesem Jahr zu einer weiteren Steigerung kommen wird“, schätzt der Erste Kreisrat Thomas Kappelmann, „auch weil inzwischen immer mehr Mitarbeiter der Kreisverwaltung privat auf Elektrofahrzeuge umsteigen.“

Einer der Umsteiger auf Strom ist Jörg Lohmeyer aus dem Jobcenter Ammerland. Er hat sich vor rund einem halben Jahr einen neuen Plug-in Hybrid gekauft und meint: „Vorher habe ich einen Benziner gefahren, aber meiner Auffassung nach gehört den elektrisch angetriebenen Fahrzeugen die Zukunft.“ Sein Fahrzeug schafft rund 50 Kilometer rein elektrisch. Das ist genug, um die Strecke zwischen seinem Wohnort Bad Zwischenahn-Kayhauserfeld und dem Kreishaus ohne die Nutzung des zusätzlich vorhandenen Verbrennungsmotors zu bewältigen. „Über Nacht wird die Batterie über den häuslichen Stromanschluss geladen, tagsüber an der Ladesäule am Kreishaus. Um die Batterie voll zu laden, benötige ich zu Hause rund fünf Stunden, an den Ladesäulen des Landkreises aufgrund der höheren Leistung dagegen nur etwa dreieinhalb Stunden“, so Jörg Lohmeyer weiter. Super findet er auch die dazugehörige App auf seinem Smartphone, die ihm nicht nur die vorhandenen Stromtankstellen anzeigt, sondern auch, ob diese Ladepunkte gerade frei oder belegt sind. Und während sein Fahrzeug aufgeladen wird, kann er auf seinem Smartphone verfolgen, wie weit der Ladevorgang schon vorangeschritten ist.

„Die Ladetechnik ist einfach zu bedienen und sehr robust. Probleme hat es damit noch nie gegeben“, resümiert Lohmeyer. Und auch mit Blick auf die laufenden Kosten hat sich der Elektrohybrid bewährt. Geschätzte 95 Prozent seiner Fahrten absolviert Jörg Lohmeyer rein elektrisch, wobei die Stromkosten rund 40 Prozent unter den Benzin- beziehungsweise Dieselpreisen liegen.

Die Kreisstadt Westerstede ist mit inzwischen 16 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge vergleichsweise gut ausgestattet. Neben den Stromtankstellen auf den Parkplätzen Kreishaus und Ammerland-Klinik gibt es inzwischen noch weitere Ladesäulen bei der EWE, bei BMW-Freese und Autohaus Wolkenhauer, bei der LzO, bei Elektro Coldewey sowie beim EDEKA-Markt.