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30.05.2024

Gewerbliche Schnellladeinfrastruktur - Neue Antragsmöglichkeiten ab 03. Juni

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) setzt das Förderprogramm zur Errichtung gewerblicher Schnellladeinfrastruktur fort und unterstützt damit Unternehmen beim Aufbau von Schnellladeinfrastruktur für E-Pkw und E-Lkw. Gefördert werden gewerblich genutzte Schnellladepunkte sowie der dafür notwendige Netzanschluss.

Anträge können demnach laufend ab dem 03. Juni 2024 beim Projektträger Jülich (PTJ) online über https://lis.ptj.de/ eingereicht werden. Die Mittel werden per Windhundverfahren vergeben. 
Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der Fördereckdaten:

Antragsberechtigte:

  • Antragsberechtigte: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung, insbesondere Handwerks- und Gewerbebetriebe, Transport- und Logistikunternehmen sowie weitere Flottenanwender wie bspw. Mietwagen- und Carsharing-Anbieter sowie Pflegedienste 
  • Bedingung: Jedes antragstellende Unternehmen darf nur einen Antrag stellen.

Maßnahmen:

  • Fördergegenstand: Errichtung nicht-öffentlicher und gewerblich genutzter Schnellladeinfrastruktur mit einer Ladeleistung von mind. 50 kW (für E-Pkw / E-Lkw)
  • Förderfähige Ausgaben: Investitionsausgaben für Schnellladeinfrastruktur und technische Ausrüstung (z. B. elektrische Stromspeicher) sowie Ausgaben für Netzanschluss und Installation elektrischer Leitungen und Anschlüsse inkl. Tiefbau
  • Nicht förderfähige Ausgaben: a. Ausgaben für Ladepunkte mit Wechselstrom (AC) und für Planungsleistungen Dritter sowie Leasingraten oder Mietausgaben für Ladeinfrastruktur
  • Voraussetzungen (u. a.): Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien stammen.

Förderumfang:

  • Gesamtförderbetrag: abhängig von der Anzahl der beantragten Schnellladepunkte, jedoch max. 5 Mio. Euro pro Antrag bzw. max. 30 Mio. Euro bei allen Anträgen von verbundenen Unternehmen
  • Höchstförderbetrag pro Ladepunkt:
    • Bei Ladepunkten mit einer Ladeleistung von 50 bis 149 kW: max. 14.000 Euro für KMU bzw. max. 7.000 Euro bei Großunternehmen
    • Bei Ladepunkten mit einer Ladeleistung von mehr als 150 kW: max. 30.000 Euro für KMU bzw. max. 15.000 Euro für GU
  • Fördersatz: max. 40 % für KMU bzw. max. 20 % bei Großunternehmen
  • Kumulierung: Eine Kumulierung mit weiteren Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes für dieselben förderfähigen Ausgaben ist nicht zulässig.

Laufzeit:

  • Auftragsvergabe frühestens ab Bewilligung des gestellten Antrages
  • Laufzeit ab Bewilligung i. d. R. 18 Monate (für Beschaffung und Installation)

Weitere Informationen und Ansprechpersonen: