Sprungziele
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Seiteninhalt

Skulptur als Symbol der Freundschaft

Anlässlich der zehnjährigen Partnerschaft zwischen dem Landkreis Pleszew und dem Landkreis Ammerland erhielt die Westersteder Künstlerin Iwona Fankulewska (geboren in Wroclaw/Breslau, Studium an der Kunstakademie) den Auftrag ein Kunstwerk zu schaffen, das die Freundschaft der beiden Landkreise thematisiert.

Die Künstlerin ließ sich von der ursprünglichen Bedeutung des Terminus „Symbol“ inspirieren. Ein „symbolon” war ein Erkennungsmerkmal für zwei Parteien (Gastfreunde, Vertragspartner), die sicherstellen wollten sich später gegenseitig, aber auch ermächtigte Vertreter der jeweils anderen Partei einwandfrei identifizieren zu können. Dazu wurde ein Knochen oder ein Tongegenstand in zwei Teile gebrochen und beiden Partnern ein Bruchstück als Ausweis oder Code überlassen. Bei einem erneuten Zusammentreffen konnte die Legitimität der Beteiligten daran überprüft werden, ob beide Hälften des „Urstücks” vorhanden waren, nahtlos zusammengefügt werden konnten und wieder ein Ganzes ergaben.

Partnerschaften ,

Iwona Fankulewska hat der Idee des „symbolons” folgend eine runde Tonscheibe gebrannt und in zwei Hälften gebrochen. Jedes Bruchstück wurde in einen Edelstahlring montiert und auf einer Betonsäule platziert. Bei der Wahl von Form und Material orientierte sich die Künstlerin ebenfalls an Symbolwerten: Der Kreis dient als Ewigkeitssymbol, die poröse Oberfläche der Scheibe bedeutet ein lebendiges, zur Auseinandersetzung fähiges und nicht steriles Miteinander der Partner-Landkreise. Edelstahl und Beton stehen für die Qualität von Stärke und Beständigkeit, die die Beziehung zwischen den Menschen in Pleszew und im Ammerland verbinden soll.

Eines der beiden tönernen Bruchstücke steht heute vor dem Landkreisgebäude in Pleszew (Foto links), das andere entsprechend vor dem Landkreisgebäude in Westerstede (Foto rechts).