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Hochwasserschutz

...durch Deichschutz

Was viele nicht mehr wissen: Bis in die 60er Jahre gab es im Winter im Ammerland regelmäßig große Überschwemmungen, die teilweise monatelang bestanden. Durch den Gewässerausbau der Ammerländer Wasseracht seit den 1950er Jahren und den Bau von Schöpfwerken gehören diese Zustände der Vergangenheit an. Auch 40 km von der Küste entfernt gibt es im Ammerland Ebbe und Flut und Hochwasserdeiche. Rund ein 3/4 Meter beträgt der Tiedehub des Aper Tiefs in der Gemeinde Apen. Zuständig für die Deicherhaltung ist der Leda-Jümme-Verband, der sich seit seiner Gründungsversammlung am 18.06.1947 im Ammerland um den Hochwasserschutz kümmert.

...durch die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten

Eine Aufgabe des Hochwasserschutzes ist die Sicherung von Überschwemmungsgebieten. Der Landkreis ist als untere Wasserbehörde für die förmliche Festsetzung der Überschwemmungsgebiete zuständig. Die betroffenen und näher zu untersuchenden Bereiche in Niedersachsen wurden vom Land Niedersachsen in einer Verordnung festgesetzt. Für diese Bereiche werden im Auftrag des Landes die fachtechnischen Berechnungen erstellt und die Überschwemmungsflächen ermittelt. Für die rechnerisch bei einem 100-jährigen Hochwasser unter Wasser gehenden Flächen erfolgt zunächst durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft-, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eine vorläufige Sicherung der Überschwemmungsgebiete. Im Anschluss daran werden dann diese Gebiete in einem gesonderten förmlichen Verfahren durch den Kreistag in einer Rechtsverordnung abschließend und dauerhaft gesichert.