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Spezielle Unterstützungsmaßnahmen


Unterstützungspaket für Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen

Der Bund bietet Start-ups neben dem Zugang zu den allgemeinen finanziellen Hilfen ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket an, das aus zwei Säulen besteht:

  • In der ersten Säule stellt der Bund Mittel in privaten Investmentfonds über die KfW  zur Verfügung.
  • In der zweiten Säule steht seit September 2020  in Niedersachsen Beteiligungskapital in Höhe von insgesamt rund 78 Mio. Euro für die Zielgruppe KMU (bis 75 Mio. Euro Umsatz) und Start-ups zur Verfügung.

Die Beteiligungen werden über die NBank Capital über das bestehende Programm NBeteiligung und NSeed sowie über die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (MBG) über einen neu gegründeten Stabilitätsfonds 2020 angeboten. Wesentliche Eckpunkte des Programms:

  • Offene und Stille Beteiligungen möglich; bei Start-ups sind Offene Beteiligungen der Regelfall
  • Laufzeit der Beteiligung bis zu 10 Jahre
  • Beteiligungsvolumen im Einzelfall maximal 800.000 Euro auf Basis der aktuellen Kleinbeihilfenregelung
  • Höhere Beteiligungsvolumina sind unter der Voraussetzung möglich, dass mindestens 30 % privates Kapital eingebunden wird
  • Ko-Investment von Privatinvestoren ist erwünscht
  • Vertragliche Bindung bis Ende 2020 notwendig
  • Auszahlungen sind bis Ende 2022 möglich

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds richtet sich zunächst an große Unternehmen der Realwirtschaft. Bei besonderer Bedeutung für die Sicherheit oder die Wirtschaft erhalten in Ausnahmefällen auch kleinere Unternehmen Zugang zum Fonds.Informationen zu Antragsvoraussetzungen und Antragstellung finden Sie unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/WSF/wirtschaftsstabilisierungsfonds.html.


Liquiditätshilfe für Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte infolge der COVID-19-Epidemie

Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte, die infolge der COVID-19-Epidemie verminderte Einnahmen im Jahr 2020 haben, erhalten eine Liquiditätshilfe zur Überbrückung finanzieller Engpässe. Für das Jahr 2020 sieht die SARS-COV-2 Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung vor, die zu zahlende Gesamtvergütung auf 90 Prozent der gezahlten Gesamtvergütung der vertragszahnärztlichen Leistungen des Jahres 2019 als Abschlagszahlung festzusetzen. Überbezahlungen der gesetzlichen Krankenkassen an eine kassenzahnärztliche Vereinigung sind in den Jahren 2021 und 2022 vollständig auszugleichen.