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Gesundheitliche Beratung für Prostituierte

Personen, die eine Tätigkeit als Prostituierte oder als Prostituierter ausüben wollen, müssen vor der erstmaligen Anmeldung der Tätigkeit im Ordnungsamt eine gesundheitliche Beratung in ihrem zuständigen Gesundheitsamt wahrnehmen. Diese muss regelmäßig wiederholt werden:

  • Prostituierte ab 21 Jahren haben die gesundheitliche Beratung mindestens alle zwölf Monate wahrzunehmen.
  • Prostituierte unter 21 Jahren haben die gesundheitliche Beratung mindestens alle sechs Monate wahrzunehmen.

Die gesundheitliche Beratung erfolgt angepasst an die persönliche Lebenssituation der beratenen Person und soll insbesondere Fragen der Krankheitsverhütung, der Empfängnisregelung, der Schwangerschaft und der Risiken des Alkohol- und Drogengebrauchs einschließen. Die beratene Person ist auf die Vertraulichkeit der Beratung hinzuweisen und erhält Gelegenheit, eine eventuell bestehende Zwangslage oder Notlage zu offenbaren. Dritte dürfen nur zum Zwecke der Sprachmittlung und mit Zustimmung der Behörde und der anmeldepflichtigen Person zum Gespräch hinzugezogen werden.

Die Bescheinigung über die durchgeführte gesundheitliche Beratung wird ausgehändigt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Rechtliche Grundlage