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Allgemeiner Sozialdienst

Die nachfolgenden Informationen werden (teilweise) zur Verfügung gestellt vom Serviceportal des Landes Niedersachsen.

Nr. 99068002175000

Der Allgemeine Sozialdienst (ASD) ist ein zentraler Dienst im Jugendamt der Kreisverwaltung. Hier ist die Anlaufstelle für alle Fragen der Jugendhilfe. Die Aufgaben der dort tätigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind komplex und reichen von der kurzen Beratung bis hin zu konkreten Hilfestellungen im erzieherischen Kontext, soweit Kinder oder Jugendliche betroffen sind.

Die Aufgaben des Allgemeinen Sozialdienstes sind insbesondere

  • formlose Betreuung und Beratung
  • Einleitung von Hilfen zur Erziehung
  • Hilfen für junge Volljährige
  • Hilfen für Familien sowie für alleinerziehende Mütter beziehungsweise Väter und ihre Kinder in besonderen Lebenssituationen
  • Betreuung und Versorgung von Kindern in Notsituationen
  • Hilfen für Jugendliche, Familien und Einzelpersonen in besonderen Konfliktsituationen (Krisenintervention)
  • Überprüfung des Kindeswohls und gegebenenfalls Einleitung von Schutzmaßnahmen
  • Mitwirkung und Unterstützung in Verfahren vor den Vormundschafts- und den Familiengerichten
  • Beratung in allgemeinen Fragen der Erziehung und Entwicklung junger Menschen

Zur besseren Verdeutlichung der Aufgaben finden Sie hier ein Schaubild.

Hier finden Sie anhand der örtlichen Zuordnung Ihre/n Ansprechpartner/in im Allgemeinen Sozialdienst

Jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sollen im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden.

Bereiche der Jugendsozialarbeit sind

  • Jugendberufshilfe (z.B. in Form von Qualifizierungsangeboten, Beratung, ausbildungsbegleitende Hilfen)
  • Förderung der Integration von zugewanderten Jugendlichen (z.B. durch Internationale Jugendarbeit, Jugendmigrationsdienste)
  • Allgemeine Jugendsozialarbeit (z.B. Prävention sowie Maßnahmen gegen Gewalt und Diskriminierung)
  • sozialpädagogische Hilfen für straffällig gewordene junge Menschen
  •  (Außer)schulische Freizeit- und Bildungsangebote
  • Schul- und schülerbezogene Jugendsozialarbeit
  • Angebote des Jugendwohnens (z.B. in Form von betreuten Jugendwohngemeinschaften)

Besondere Bedeutung hat auch die Jugendsozialarbeit an Schulen. Sie trägt durch Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung der Schüler, durch Zusammenarbeit mit Schule und Eltern sowie den Institutionen im Gemeinwesen zum Abbau von Konfliktpotenzialen bei.

Die Förderung regional breit gestreuter Angebote und Netzwerke ist ein Ziel der Jugendsozialarbeit. Öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe auf kommunaler Ebene nehmen diese Aufgaben in ihrem Zuständigkeitsbereich wahr und werden dabei vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie dem Landesamt für Soziales, Jugend und Familie im Rahmen von Projektförderung, Beratung und Fortbildung unterstützt.

Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

Neben der NBank werden die Programme der Jugendberufshilfe begleitet von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit durch Beratung und Fortbildung von Trägern und Fachkräften.

Im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit haben sich auf Bundesebene

  • die Arbeiterwohlfahrt (AWO),
  • die Bundesarbeitsgemeinschaften Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) und Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS),
  • die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT),
  • DER PARITÄTISCHE Gesamtverband (DER PARITÄTISCHE),
  • das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und
  • der Internationale Bund (IB)

zusammengeschlossen. Als gemeinsame Koordinations- und Kommunikationsplattform dient der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit der fachlichen Positionierung und Umsetzung jugendpolitischer Vorhaben. Ziel ist es, die gesellschaftliche Teilhabe von benachteiligten Jugendlichen zu verbessern.