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08.01.2026

Witterungsbedingter Unterrichtsausfall im Ammerland 

Für das Ammerland werden ab den frühen Morgenstunden des Freitags,  9. Januar, erhebliche winterliche Witterungsbelastungen erwartet. Aus diesem Grund fällt der Präsenzunterricht an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen im Landkreis Ammerland ganztägig aus. Über die Durchführung von Distanzunterricht entscheiden die Schulen eigenverantwortlich.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes setzt in den frühen Morgenstunden Schneefall ein, der sich bis in die späten Vormittagsstunden deutlich intensiviert. Erwartet werden Neuschneemengen von mindestens 15 Zentimetern bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Im weiteren Tagesverlauf nimmt zudem der Wind spürbar zu. Gegen Mittag werden Böen bis 60 Kilometer pro Stunde, am Nachmittag vereinzelt auch bis zu 70 Kilometer pro Stunde prognostiziert. In Verbindung mit dem Neuschnee ist mit Schneeverwehungen sowie glatten und nur eingeschränkt befahrbaren Straßen zu rechnen. Zusätzlich besteht eine erhöhte Gefahr durch herabfallende, schneebeladene Äste.

„Diese Witterungslage stellt insbesondere auf den Schulwegen, auf Schulhöfen sowie während der Pausen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Ein Unterrichtsausfall ist stets das letzte Mittel. Angesichts der prognostizierten Wetter- und Straßenverhältnisse ist diese Entscheidung jedoch aus Gründen der Sicherheit notwendig. Der Schutz der Schülerinnen und Schüler hat oberste Priorität“, erläutert Regine Miotk, Leiterin des Schul- und Kulturamtes. Für das Wochenende wird derzeit davon ausgegangen, dass das Schneefallgebiet nach Süden abzieht, der Wind nachlässt und Dauerfrost einsetzt. Eltern und Erziehungsberechtigte werden dennoch gebeten, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Sollte sich die Wetterlage nicht wie erwartet entspannen, wird rechtzeitig über mögliche Maßnahmen für den Schulbetrieb am Montag informiert.


Wie wird über Schulbeginn oder Schulausfall entschieden?

Die Entscheidung über einen witterungsbedingten Unterrichtsausfall oder einen späteren Schulbeginn erfolgt auf Grundlage aktueller Lageeinschätzungen in einem vorgegebenen formalisierten Verfahren, das verschiedene Beteiligte einbindet und daher eine gewisse Vorlaufzeit benötigt. Dabei steht das Schul- und Kulturamt in engem Austausch mit den Straßenmeistereien, den kreisangehörigen Kommunen, dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) sowie den Verkehrsunternehmen. Maßgeblich ist insbesondere, ob Straßen sicher befahrbar sind und der Schülerverkehr zuverlässig durchgeführt werden kann.

„Wir bemühen uns, Entscheidungen nach Möglichkeit bereits am Vorabend zu treffen. Allerdings lassen sich witterungsbedingte Gefahrenlagen – etwa durch Blitzeis oder plötzliche Verschärfungen der Wetterlage – nicht immer frühzeitig und verlässlich beurteilen“, unterstreicht die Leiterin des Schul- und Kulturamtes des Landkreises Ammerland.


Wie werden Eltern und Schülerinnen und Schüler informiert?

Informationen über Unterrichtsausfall oder einen späteren Schulbeginn werden über die Hörfunkredaktionen, unsere Website, den WhatsApp-Kanal des Landkreises Ammerland sowie über Warn- und Informationssysteme wie BIWAPP verbreitet.

Weitere aktuelle Informationen zu Fahrplananpassungen oder Ausfällen finden sich unter:

„Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, bei winterlichen Witterungsbedingungen insbesondere am Vorabend und am Morgen entsprechende Hinweise zu beachten“, so Regine Miotk.