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20.02.2026

Landkreis Ammerland unterstützt digitalen Marktplatz für Bad Zwischenahn

Der Landkreis Ammerland treibt gemeinsam mit seinen Partnerlandkreisen aus der Zukunftsregion4Klima die digitale Weiterentwicklung des Tourismusstandortes Bad Zwischenahn voran. Für die geplante Entwicklung eines digitalen Marktplatzes wurde nun ein Förderbescheid in Höhe von 35.000 Euro aus der Zukunftsregion übergeben. Damit startet eine Machbarkeitsstudie, die die konzeptionellen, technischen und organisatorischen Grundlagen für das Vorhaben erarbeiten soll.

Initiatoren des Projekts sind die Bad Zwischenahner Touristik GmbH (BTG), die Gemeinde Bad Zwischenahn sowie der Park der Gärten. Ihr gemeinsames Ziel ist es, touristische und lokale Angebote künftig in einer zentralen App zu bündeln – von Unterkünften über Gastronomie bis hin zu Veranstaltungen und Freizeitangeboten.

Umweltdezernent Dr. Thomas Jürgens beim Landkreis Ammerland hebt die strategische Bedeutung hervor: „Mit der Förderung durch die Zukunftsregion4Klima unterstützen wir ein innovatives Projekt mit Modellcharakter für die gesamte Region. Der digitale Marktplatz verbindet Tourismus, Digitalisierung und regionale Wertschöpfung und kann damit weit über Bad Zwischenahn hinaus Impulse setzen.“

Bislang müssen Interessierte verschiedene Internetseiten nutzen, um Unterkünfte zu buchen, Restaurants zu finden oder Tickets zu erwerben. Künftig soll der digitale Marktplatz alle relevanten Informationen auf einen Blick bereitstellen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Gäste, sondern ausdrücklich auch an Bürgerinnen und Bürger aus Bad Zwischenahn und der Region.

Auch Hendrik Lehners, Amtsleiter des Amtes für Umwelt- und Klimaschutz unterstreicht den Mehrwert des interkommunalen Ansatzes: „Digitale Lösungen entfalten ihre Wirkung besonders dann, wenn sie gemeinschaftlich gedacht werden. Die Machbarkeitsstudie ist ein wichtiger Schritt, um Angebote zu vernetzen, Abläufe zu vereinfachen und Gästen wie Einheimischen einen spürbaren Nutzen zu bieten.“


Die Fördersumme setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen: 20.000 Euro stammen aus dem Landesprogramm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“, weitere 15.000 Euro aus dem kommunalen „Zukunftsfonds“ der vier beteiligten Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg und Vechta. Ergänzend bringen die Projektpartner selbst 15.000 Euro ein, sodass insgesamt 50.000 Euro für die Erstellung der Machbarkeitsstudie zur Verfügung stehen.

Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie ist vorgesehen, weitere Fördermittel für die konkrete Umsetzung einzuwerben. Ziel ist es, die App spätestens im Jahr 2030 online zu bringen – im Idealfall bereits 2028 oder 2029. Mit der Förderung setzt der Landkreis Ammerland im Rahmen der „Zukunftsregion4Klima“ ein klares Zeichen für Innovation, Kooperation und eine nachhaltige Stärkung des ländlichen Raums.

Zukunftsregion4Klima


Autor/in: Anja Küllig, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit