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Wappen

Beschreibung

Das Ammerländer Wappen ist in Quadranten unterteilt, die durch ihre Abgrenzung voneinander ein gleichschenkliges Kreuz bilden.

  • Quadrant oben links – zwei roten Querbalken übereinander vor goldenem Hintergrund
  • Quadrant oben rechts – ein goldenes Ankerkreuz vor blauem Hintergrund
  • Quadrant unten links – ein goldenes Eichenblatt mit goldener Eichel vor blauem Hintergrund
  • Quadrant unten rechts – zwei rote Zickzackbalken vor goldenem Hintergrund

 Bedeutung

  • Die waagerechten roten Balken entsprechen dem altoldenburgischen Grafenwappen.
  • Das goldene Ankerkreuz folgt dem Wappen der Grafen von Bentinck (1733 bis 1818  in Varel). Es wurde infolge der Kreisreform vom 1. August 1977 ins Ammerländer Wappen integriert und steht nicht nur in Beziehung zur Stadt Varel, sondern auch zum Gebiet um Spohle und Conneforde. Dies hat seinen Ursprung darin, dass Spohle und Conneforde nachweislich zum Ammergau beziehungsweise Ammerland gehörten, bis der Oldenburger Graf Johann IV. am 2. November 1577 seinem jüngeren Bruder Anton II. das Territorium von Varel und zu dessen persönlichem Gebrauch die Ortschaften Koneforde und Spohle des ammerländischen Kirchenspiels Wiefelstede mit ihren Heiden und Mooren zudätzlich als Jagdrevier überließ. Seit dieser Zeit, also auch während der Aldenburg’schen und Bentinck’schen Dynastie, gehörte dieses Gebiet administrativ zu Varel, kirchlich aber der alten Stammesgrenze entsprechend zur Parochie Wiefelstede. Mit der Gemeindereform von 1972 wurden die alten Grenzen im Wesentlichen wiederhergestellt. Seitdem gehört zur Gemeinde Wiefelstede und damit zum Landkreis Ammerland also ein Gebiet, das genauso lange unter der Herrschaft des Grafen von Bentinck stand wie Varel mit seiner engeren Umgebung.
  • Eichenblatt und Eichel stehen für die typischen Ammerländer Eichen.
  • Die roten Zickzackbalken stellen die älteste Form der ammerschen Balken dar.