Körperliche Veränderungen erkennen und handeln

Durch regelmäßiges Messen von Körpertemperatur, Blutdruck und Puls lassen sich erste Warnzeichen hitzebedingter Beschwerden erkennen. Auch der Zustand von Haut und Schleimhaut zeigt körperliche Beeinträchtigungen durch Hitzeeinwirkung an.

Plötzlich auftretende Symptome, beispielsweise Mundtrockenheit, starker Durst, Kopfschmerzen oder Schwächegefühl, Kreislaufbeschwerden oder Schwindel, Kurzatmigkeit oder auch Erbrechen, sollten sehr ernst genommen werden, da sie erste Anzeichen einer Überhitzung sein können.

Das Kühlen des Kopfes, der Hände und der Füße mit lauwarmen Tüchern kann eine erste Linderung der Symptome bewirken. Gegebenenfalls sollte in solchen Fällen die behandelnde Hausärztin beziehungsweise der behandelnde Hausarzt kontaktiert werden.

Treten bei Personen Symptome wie Bewusstseinstrübung, Desorientierung, mangelnde Reaktion bei Ansprache oder auch schwere Atemnot auf, besteht der Verdacht eines Hitzschlags und es sollte unverzüglich der Rettungsdienst mit der Notrufnummer 112 gerufen werden. Außerdem muss sofort für eine wirksame Kühlung des Körpers gesorgt, Flüssigkeit angeboten und die betroffene Person an einen kühlen Ort gebracht werden.