Moore: Fakten, warum sie so wichtig fürs Klima sind

Moore speichern schädlichen Kohlenstoff besser als Wälder. „In den deutschen Mooren ist genauso viel Kohlenstoff gespeichert wie in den Wäldern, obwohl Moore nur circa fünf Prozent der Landfläche ausmachen und Wälder etwa 30 Prozent“, schreibt die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt. Aber mittlerweile sind mehr als 90 Prozent der Moore in Deutschland entwässert. Die Landwirtschaft nutzt die Flächen meist als Wald oder als Weide. Bei der Entwässerung der Moore oxidiert der Kohlenstoff und entweicht als klimaschädliches CO2. Das WDR-Wissenschaftsmagazin ‚Quarks‘ beziffert die Menge an CO2, die aus trockenen Mooren in Deutschland entweicht, auf 7,5 Prozent der deutschen Gesamtemissionen.