Schlafräume, Aufenthaltsbereiche und andere Innenräume
Aufenthalts-, Spiel- und Schlafräume von Kindern sollten möglichst kühl gehalten werden.
Lüften
Wenn die Temperatur draußen niedriger ist, als in den Innenräumen, sollte – wenn möglich quer – gelüftet werden. Hierfür sind insbesondere die Morgen- und Abendstunden geeignet. Tagsüber sollten Außentüren und Fenster möglichst geschlossen bleiben.
Fenster
Fenster, die nicht nach Norden ausgerichtet sind, sollten verdunkelt werden. Hier empfiehlt sich eine von außen angebrachte Verschattungsmöglichkeit wie Rollläden oder ähnliches. Markisen und Sonnensegel sorgen ebenfalls für Schatten und sind eine gute Alternative. In den Innenbereichen der Fenster sind Rollos, Jalousien, Verdunklungsvorhänge oder Sonnenschutzfolien geeignet und sinnvoll. Fehlt die Außenbeschattung oder eine Verdunklungsmöglichkeit der Fenster, können als einfache Maßnahme Spannbettlaken von außen über das gekippte Fenster gezogen werden, die sich dann durch das Verschließen der Fenster leicht fixieren lassen. Grundätzlich gilt, dass außenliegende Verschattungen immer effektiver sind als innen angebrachter Sonnenschutz.
Ventilatoren
Bei Temperaturen von unter 35 Grad eignen sich Ventilatoren. Diese sind in einer ausreichenden Entfernung zu den Menschen aufzustellen und sollten nicht direkt auf den Körper ausgerichtet werden. Vorsicht aber bei Temperaturen von mehr als 35 Grad: Ventilatoren können die zugeführte warme Luft nicht mehr kühlen. Hier besteht die Gefahr einer Dehydrierung oder Überhitzung für die Kinder.
Klimaanlagen
Bei der Verwendung von Klimaanlagen sollten Türen und Fenster möglichst geschlossen bleiben. Die Kinder sollten sich nicht in unmittelbarer Nähe der Klimaanlagen aufhalten, da die Gefahr einer Unterkühlung besteht. Klimaanlagen sollten nicht zu kalt eingestellt sein, da sich sonst das Risiko von Erkältungen in den klimatisierten Räumen erhöht. Die Raumtemperatur ist entsprechend zu prüfen.